Photosynth: Die besten Synths beginnen mit den richtigen Fotos
Lori Grosland ist Technologie-Beraterin von Microsoft Deutschland. Uns hat die in Deutschland lebende Amerikanerin einige wichtige Tipps zu Photosynth verraten.
Mit dem Photosynth-Plug-In hat man jetzt die Chance, selbst ein 3D-Model aus eigenen Fotos zu erstellen. Wie viele Fotos sollte man zur Hand haben, um daraus ein räumliches Bild zu erzeugen?
Lori Grosland Für ein so genanntes Synth benötigen Sie zwischen 20 und 300 Fotos, je nachdem wie groß das Objekt oder der Ort ist. Die besten Synths werden aus vielen überlappenden Fotos aus verschiedenen Winkeln und von verschiedenen Positionen zusammengestellt. Wählen Sie zu Beginn ein einfaches Motiv, zum Beispiel ein Möbelstück oder ein Gemälde. Sie sollten innerhalb weniger Minuten ein gutes 10-Foto-Synth erstellen können, indem Sie die folgenden Ratschläge beherzigen. Anschließend können Sie ehrgeizigere Projekte angehen. Den ganzen Beitrag lesen
Stock-Fotos: Am besten verkaufen sich universell einsetzbare Motive
Martina Berg, Fotografin und Buchautorin. Weitere Infos unter: www.mb-fotos.de
Selbst als ambitionierter Hobby-Fotograf können Sie heute Ihre Bilder über Stockfoto-Agenturen im Internet vermarkten und so Ihre Leidenschaft zu barer Münze machen. Wie das geht und welche Fotos derzeit besonders hoch im Kurs stehen, haben wir Martina Berg, Fotografin und Buchautorin gefragt.
Wie sollte ein Fotograf nach einer für ihn passenden Agentur suchen? Worauf sollte man dabei achten?
Martina Berg Jeder Fotograf entwickelt im Laufe der Zeit bestimmte Motiv-Vorlieben und entwickelt seinen eigenen Stil. Sinnvoll ist es, sich eine Agentur zu suchen, die im Spezialgebiet des Fotografen Ihren Schwerpunkt hat. Fast alle Agenturen zeigen auf Ihrer Internet-Seite die Bestseller-Fotos und/oder die zuletzt verkauften Fotos. Schauen Sie sich als Fotograf diese Motive an und entscheiden Sie, ob Ihre Fotos zu dieser Agentur passen. Den ganzen Beitrag lesen
Selbstmarketing ist für viele Fotografen noch ein Fremdwort
Silke Güldner, Berater und Coach für Fotografen aus Hamburg. Mehr Infos unter: www.silkegueldner.de
Geld als Fotograf zu verdienen wird in Zeiten von Ministock-Plattformen, auf denen Fotos nur wenige Euros kosten, immer schwieriger. Wer jedoch als Fotograf Marketing in eigener Sache macht, der hat durchaus gute Chancen an begehrte Jobs zu gelangen. Wir haben Silke Güldner, Beraterin und Coach für Fotografen aus Hamburg um Tipps zur Eigenvermarktung gebeten.
Wie kann sich ein Fotograf/in selbst vermarkten, wenn er kommerziell arbeiten will?
Silke Güldner Selbstmarketing ist für viele Fotografen, die kommerziell arbeiten immer noch ein Fremdwort. Eher zufällig und oft impulsiv werden einzelne Maßnahmen unternommen um Aufmerksamkeit zu bekommen, bzw. „entdeckt” zu werden. Selbstmarketing zu betreiben heißt, sich zeigen, präsent sein, auf sich aufmerksam machen. Die Grundausstattung dazu ist ein überzeugendes Portfolio, eine entsprechende Webpräsenz, sowie ein Give away, eine Visitenkarte oder ein anderes geeignetes Mailing, auch elektronisch, im individuellen Corporate Design des Fotografen. Außerdem zählen die Disziplin und das Engagement, regelmäßig Kontakte zu knüpfen und zu pflegen zu den wichtigen Basics im Selbstmarketing. Den ganzen Beitrag lesen
Michael Pauls zur Suchmaschinenoptimierung
Michael Pauls, Geschäftsführer der SEO-Agentur www.seomaxx.com
Wie sollten KMUs bei der Optimierung vorgehen? Agentur beauftragen oder selber machen – und wenn ja, wie?
Michael Pauls Das hängt von dem Umfang der Aktivitäten ab. Bis zu einem gewissen Grad kann heutzutage beinahe jeder SEO selbst betreiben, allerdings reicht dies nicht bei hart umkämpften Keywords für die Plätze 1‐3, denn man muss nicht gut sein, man muss besser sein. In aller Regel benötigt man dafür einen SEO Spezialisten, der sich tagtäglich den unterschiedlichsten Herausforderungen stellen muss. Im besten Fall, und dazu gehen heute viele Firmen über, fungiert ein interner Onlinemarketing Mitarbeiter (in kleinen Firmen der Webmaster) mit entsprechenden Kenntnissen als Schnittstelle zwischen Unternehmen und SEO Agentur.
Wer ernsthaft überlegt, ob er SEO intern oder extern betreibt, sollte es unabhängig von den zu erwartenden Erfolgen einmal durchrechnen. Ein guter Mitarbeiter, der über das nötige Wissen verfügt, verdient ab 60‐100.000 €/ p.a., mit Lohnnebenkosten kostet er um die 75‐120.000 €. Externe Kosten wie Linkbuilding, Content und Consulting kommen noch hinzu, sodass man in der Summe bei ca. 100‐200.000 €/p.a. liegt (bei einem Mitarbeiter). Wenn Sie eine Agentur mit SEO beauftragen und einen interessierten Mitarbeiter als Schnittstelle installieren, fahren.
Plagiate: Ideen als solche sind nicht geschützt
Rechtsanwalt Christian Weiner, LL.M. (Medienrecht) ist vorwiegend auf dem Gebiet des Urheber- und Medienrechts tätig. Weitere Infos unter: www.ra-weiner.de
Wenn zwei über das gleiche Thema schreiben und zu den selben Schlüssen kommen, ist das noch kein Plagiat. Was ist ein Plagiat im juristischen Sinn?
Christian Weiner Ideen als solche sind nicht geschützt. Deswegen können zwei Autoren einen Artikel zu derselben Idee schreiben und zu denselben Ergebnissen kommen, ohne das hierbei juristische Probleme entstehen. Im juristischen Sinne wird der Begriff Plagiat dagegen oft im Zusammenhang mit dem Anbieten und Verkauf (billliger) gefälschter Waren verwendet, die vom Original kaum zu unterscheiden sind. Es handelt sich hierbei meist um Falsifikate bzw. Imitate von Uhren, Textilien, Software bekannter Hersteller. Aber auch Computerspiele, Film DVDs oder Musik CDs sind betroffen. Den ganzen Beitrag lesen
Thomas Kaiser zur Suchmaschinenoptimierung
Thomas Kaiser, Geschäftsführer Cyberpromote. Die Agentur bietet Dienstleistungen rund um das Thema Internet-Marketing an.
Welche Optimierung ist im Bereich SEO derzeit am effektivsten?
Thomas Kaiser Es gibt im Bereich SEO keine kurzfristigen Änderungen. Vielleicht beantworte ich es mal so: „Langfristig währt am längsten”, sprich: Die bereits bekannten Maßnahmen wie Optimierung der Website und Aufbau der Linkpopularität gelten nach wie vor.
Worauf sollten unsere Leser besonders achten?
Thomas Kaiser Achten sollte man vor allem darauf, dass die Maßnahmen beim Linkaufbau auch etwas bringen. Viele Links in Social Media Sites wirken wegen des Attributs „nofollow” nicht und sind daher aus Sicht des Linkaufbaus nicht relevant. Kurzfristigen Hypes sollte man mit Skepsis begegnen, denn die Änderungen in den Algorithmen sind heute nur mehr Feintuning. Spektakuläre Veränderungen sind nicht zu erwarten.
Wie sieht es aus mit Universal Search?
Thomas Kaiser Durch die Universal Search bei Google sollte man nur beobachten, welche anderen Quellen in den Ergebnissen für die eigenen relevanten Begriffe auftauchen und diese bei den Maßnahmen berücksichtigen. Zu benennen ist hier zum Beispiel Google Maps, wo man auf jeden Fall gelistet sein sollte.
