Online-Shopping: Ein Abmahnanwalt scannt in der Regel nur fünf Bereiche
Thiemo Loof, Rechtsanwalt aus Hamm, spezialisiert sich auf, Markenrecht und gewerblicher Rechtsschutz.
In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über Abmahnungen von Online-Händlern und rechtliche Probleme von Web-Seiten. Immer wieder werden Shop-Betreiber mit teuren Abmahnungen konfrontiert. Was muss man in jedem Fall vermeiden?
Thiemo Loof Der normale abmahnende Anwalt ‚scannt‘ in der Regel nur fünf Bereiche. Das ist zu allererst die Widerrufsbelehrung, dann das Impressum, dann die AGB, die Preisangaben und zuletzt sucht er, ob der Verbraucher über die technischen Schritte aufgeklärt wird, die zum Vertragsschluss führen. Auch das ist nämlich gesetzlich vorgeschrieben. Fehler in diesen Bereichen führen dann, wenn der Serienabmahner den Shop besucht, quasi automatisch zur Abmahnung.Lohnt sich denn hier zu tricksen?
Thiemo Loof Nein. Verstöße in diesem Bereich bringen auch nicht den geringsten Wettbewerbsvorteil. Man sollte also nicht unnötig von der Musterwiderrufsbelehrung abweichen, die Bruttopreise angeben, ein vollständiges Impressum führen und nicht versuchen, über vermeintlich geschickte AGB-Klauseln zu weit von gesetzlichen Bestimmungen abzuweichen.
Wie sieht ein abmahnsicherer Shop aus?
Thiemo Loof Der ‚abmahnsichere Shop‘ verfügt bereits auf der Startseite über deutliche Links zu den Themen: Impressum, Widerrufsbelehrung, Verbraucherinformation, Datenschutz und AGB. Hinterlegt ist dort folgendes: ein vollständiges Impressum ohne abgekürzte Vornamen, die Musterwiderrufsbelehrung, eine klar verständliche Beschreibung, wann und mit Klicken welches Buttons der Verbraucher eine verbindliche Bestellung aufgibt, die vollständige Angabe, was mit den Daten des Kunden geschieht und klar verständliche und faire AGB.
Thema Datenschutz im Online-Shop. Auf was muss man achten, damit man kein Recht bricht?
Thiemo Loof Um möglichst sicher zu gehen, sollten man die Kundendaten nur so weit verwenden, wie dies zur Abwicklung der Verträge auch erforderlich ist, die Daten nicht ungefragt an Dritte weitergeben und dem Kunden jederzeit die Möglichkeit geben, sich darüber zu informieren, welche Daten über ihn gespeichert sind. Das sollte dadurch geschehen, dass ein genauer Ansprechpartner benannt wird, der für derartige Fragen zur Verfügung steht.
Verwandte Artikel:
Kommentare
Schreibe einen Kommentar
Kategorien
-
Letzte Beiträge
- Responsive Webdesign: Alles kann sich vergrößern oder verkleinern und ist unbedingt flexibel
- Mein dritter Space ist für meinen Blog reserviert
- Für meine Bedürfnisse kann ich mit sechs Spaces am besten arbeiten
- Spaces helfen mir, einzelne Aufgaben zu fokussieren
- HyperSpaces: Der dritte Desktop ist mein Rückzug
- Mit gutem Fleisch fängt alles an
- Wenn es um die Wurst geht, möchten immer mehr Menschen wissen was drin ist
- An der Adobe Creative Suite kommt keiner vorbei
- Günstige Tarife mit langen Laufzeiten
- Vertrauen ist gut, Monitoring-Dienste sind besser
Archive
Meta
Schlagwörter
Advertiser AdWords Affiliate Affiliate Marketing Apple Banner Behavioral Targeting BeTa dmexco E-Mail e-mail-Marketing Facebook Fotografie Google Internet Keywords KMU Marketing Marketing-Mix mobil Mobile-Marketing Newsletter Online Online-Marketing online-shop Online-Shops online handel onlineshop Performance Marketing Publisher SEM SEO Social Commerce Social Media Social Media Marketing Targeting Trends Twitter Usability Video Webanalyse Webanalyse-Tool Website Werbung ZielgruppeLetzte Kommentare
- Alexander Schmidt bei Ein gutes Template ist zuerst mal fehlerfrei codiert
- MarcT bei Matthias Riedle zu E-Commerce-Trends 2011
- Michael bei Responsive Webdesign: Alles kann sich vergrößern oder verkleinern und ist unbedingt flexibel
- Social Media bei Wer sich dem Social Web öffnet muss dies konsequent und umfassend tun
- Andy bei Responsive Webdesign: Alles kann sich vergrößern oder verkleinern und ist unbedingt flexibel









