Geotargeting: Mehrwert für Nutzer
Steffen Trenkle ist Unitleiter Technologie bei der Kölner Agentur denkwerk und verantwortet das neu gegründete Kompetenzteam „Mobile” seit Mai 2008. Geotargeting ist auch für Ihn ein Thema. Mit uns hat er über die Vorteile, aber auch die Herausforderungen des Geotargeting gesprochen.
Wie präzise lässt sich der Aufenthaltsort eines Internetnutzers bestimmen?
Steffen Trenkle Durch Geotargeting wird IP-Adressen eine Lage zugeordnet. IP-Adressen können immer nur ihrem Besitzer zugewiesen werden, nicht ihrem Nutzer. In den meisten Fällen ist der Besitzer ein Internetprovider oder eine Firma und nur selten eine einzelne Person. Ein Nutzer sitzt beispielsweise in Köln mit T-Online als Provider, und somit bekommt er eine IP-Adresse aus Frankfurt zugewiesen. Er wird sehr wahrscheinlich Anzeigen sehen, die auf Frankfurt ausgerichtet sind. Die Aufenthaltsortbestimmung ist dieser Tage abhängig von genutzten Geotargeting-Systemen. Den ganzen Beitrag lesen
Webdesigner aus Leidenschaft
Maurice Kühlborn ist Webdesigner aus Leidenschaft, in seinem Portfolio finden sich bekannte Namen wie Spreadshirt, Imedo oder Cook for rent. Aus seiner Berufspraxis heraus gibt er im Interview einige Tipps, von denen angehende Webdesigner durchaus profitieren können:
Welches Knowhow sollte ein angehender Webdesigner mitbringen? Lässt sich dieses Knowhow auch per “Learning by Doing” erwerben?
Maurice Kühlborn Ich habe mir den größten Teil meines jetzigen Wissens autodidaktisch angeeignet. Eine Ausbildung oder ein Studium kann auch sinnvoll sein, reicht aber alleine nicht aus. Wichtigste Voraussetzung ist eine gewisse Leidenschaft und die Lust, sich mit dem Medium auseinanderzusetzen. Das notwendige technische Knowhow lernt man automatisch, wenn das Interesse da ist. Da die Internetbranche sich sehr schnell weiterentwickelt, sollte man neuem gegenüber aufgeschlossen und experimentierfreudig sein. Den ganzen Beitrag lesen
Online-Abzocke: 10 Fragen und Antworten
Wer Online-Abzockern in die Fänge geraten ist, reagiert häufig verunsichert. Übereiltes Handeln kann die Situation verschlimmern, nichts tun aber auch. Rechtsanwalt Dr. Volker Hermann von der Kanzlei Terhaag & Partner, www.aufrecht.de, beantwortet für Sie die wichtigsten Fragen zu den gängigen Betrugsmaschen:
Ich habe eine Rechnung für ein Internet-Abonnement bekommen, kann mich aber nicht erinnern, ein solches abgeschlossen zu haben. Kann ich die Rechnung einfach wegwerfen?
Dr. Herrmann Wer sich sicher ist, kein Abonnement abgeschlossen zu haben, muss auf die Rechnung nicht reagieren. In dem Mülleimer sollte man die Rechnung dennoch nicht werfen. Wer beispielsweise eine Strafanzeige stellen will, sollte der Polizei die unberechtigte Rechnung mit vorlegen. Den ganzen Beitrag lesen
Fotografie: Wer Menschen fotografiert, der braucht eine Einwilligung
Aufgepasst mit den Bildrechten bei der Straßenfotografie. Jens O. Brelle ist Medienanwalt und betreibt seine eigene Kanzlei in Hamburg. Er hat uns aufgeklärt. Weitere Infos unter: www.art-lawyer.de
Was muss man beachten, wenn man die Menschen auf der Straße bzw. in der Öffentlichkeit fotografiert?
Jens O. Brelle Wenn man Menschen in der Öffentlichkeit fotografiert, braucht man für die Herstellung des Fotos grundsätzlich keine Genehmigung. Sollen die Fotos später auch veröffentlicht werden, dann ist für die Veröffentlichung eine Einwilligung des Abgebildeten erforderlich. Den ganzen Beitrag lesen
Spionage-Tools: Im Zweifelsfall Betriebsrat
Dr. Thilo Weichert ist Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) in Schleswig-Holstein. In seiner täglichen Praxis wird er immer wieder mit dem unerlaubten Überwachen und Ausspionieren konfrontiert. Im Interview erklärt er, wie sich insbesondere Arbeitnehmer hier richtig verhalten.
Viele Büroangestellte nutzen den Dienst-PC gelegentlich auch für die private E-Mail-Korrespondenz. Technisch ist es für den Chef natürlich ein leichtes, über den Firmenposteingang verschickte und empfangene E-Mails zu lesen – aber darf er das auch?
Dr. Thilo Weichert Das stichprobenhafte Mitlesen von vom Dienst-PC ein- oder abgehenden E-Mails ist zulässig, wenn die private Nutzung des PC untersagt ist. Wird die private Nutzung erkennbar geduldet oder gar ausdrücklich erlaubt, so ist ein Mitlesen absolut verboten. Daher empfehlen wir Arbeitgebern, die eine Privatnutzung erlauben wollen, hierfür extra einen nicht überwachten Account bereitzustellen. Den ganzen Beitrag lesen
Maike Joana Kruse zu E-Mail-Marketing
Maike Joana Kruse ist Gründerin und Leiterin von Newsmarketing GmbH. Die Agentur führte Ende letzten Jahres eine umfangreiche Studie durch, welchen Einfluss der Versandzeitpunkt auf die Performance-Werte eines Mailings hat. Hier die die Tipps der Expertin.
Wann ist der ideale Versandzeitpunkt für einen Newsletter oder eine Aussendung mit besonders günstigen Produkten bei Online-Shops? Gibt’s da Unterschiede?
Maike Joana Kruse Es gibt auf jeden Fall Unterschiede, ob man einen b2b-Newsletter oder einen b2c-Newsletter versendet. Unsere Studie hat sich komplett auf b2c-Angebote, die die Freizeit betreffen, konzentriert. Dazu gehören Shopping-Angebote, Communitys etc. Also all das, womit sich ein Leser eher in der Freizeit als während seiner Bürozeit beschäftigt. In diesem Fall ist das Wochenende ab mittags ein idealer Versandzeitpunkt. Das hat zwei Hauptgründe: Den ganzen Beitrag lesen