Stockfotos für Bildagenturen
Robert Kneschke ist professioneller Fotoproduzent und Blogbetreiber aus Köln. Kneschke fotografiert hauptsächlich für Bildagenturen und hat sich auf People-Fotografie spezialisiert. In seinem Blog gibt er Tipps zum Geld verdienen mit Bildagenturen. Wir wollten wissen, was es bei der Stockfotografie zu beachten gilt, damit der Rubel rollt.
Worauf kommt es bei der Wahl einer passenden Bildagentur an? Was sind die Auswahlkriterien?
Robert Kneschke Eine gute Bildagentur zeichnet sich vor allem durch viele Verkäufe, guten Service und ein Angebot aus, was zu den eigenen Bildern passt. Wer nur Tieraufnahmen macht, ist bei einer Agentur, die sich auf Prominente spezialisiert hat, nicht gut aufgehoben. Wichtig ist auch, dass die Anforderungen der Agentur genau durchgelesen werden, um zu sehen, ob die Qualität und Quantität geliefert werden kann. Eine verlangen Exklusivität, andere erlauben nur Fotos bestimmter Kameras, usw. Um herauszufinden, ob eine Bildagentur überhaupt Kunden hat, helfen Beiträge in Fotografieforen und Blogs. Auch in meinem Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“ gebe ich immer wieder Tipps. Eine ausführliche Anleitung zum Finden der richtigen Bildagentur finden Sie hier.
Eigenes Haus in Google Earth
Google Earth bietet eine detailierte Darstellung der ganzen Welt. Wie wäre es, wenn auch Ihr Haus als dreidimensionales Objekt auf der weltweiten Karte vorhanden wäre? Mit dem Google-Tool Sketchup ist das kein Problem – vorausgesetzt Sie investieren etwas Zeit und gute Fotos. Arndt Felsberg ist 3D Modellierer und Geschäftsführer der Agentur VArchitektur. Felsberg ist einer der Gründer und zuständig für die Erstellung der virtuellen 3D-Welten die dann in Google Earth zu bewunder sind.
Welches Equipment ist nötig, um ein gutes Ergebnis zu erreichen?
Arndt Felsberg Wir arbeiten mit Digitalkameras der mittleren Preisklasse namhafter Hersteller. Nach wie vor sind die Sony Alpha 100 und die Canon EOS 400D die am häufig genutzten Modelle unserer Mitarbeiter, die robuste und zuverlässige Bauweise haben hier überzeugt.
Weitwinkelobjektiv im Einsatz
Weitwinkelobjektive sind ein heikles Thema, da sich schon kleine Fehler ziemlich groß im Bild zeigen. Mit etwas Erfahrung gelingen jedoch emotionale Bilder mit viel Dynamik. Was alles so mit einem Weitwinkelobjektiv möglich ist und wovon sollte man Finger lassen, hat uns Ralf Krause, Dortmunder ambitionierter Hobby-Fotograf und Betreiber der privaten Fototipp- und Hobbyseite verraten.
In welchen Aufnahmesituationen ist ein Weitwinkel- oder Superweitwinkelobjektiv einsetzbar?
Ralf Krause Generell beginnt das Einsatzgebiet eines Weitwinkelobjektives immer da, wo mehr auf´s Bild drauf soll, als das vorhandene (Nicht-Weitwinkel-) Objektiv erfassen kann. So finden Weitwinkelobjektive ihren Einsatz in großen Räumen, der Landschaftsfotografie und ganz allgemein in der Reportagefotografie (wegen der großen Schärfentiefe). Superweitwinkelobjektive gehen schon einen deutlichen Schritt weiter, werden zwar auch in der Naturfotografie eingesetzt, aber finden ihren Einsatz durch ihre speziellen Abbildungseigenschaften eher in der künstlerischen Fotografie.
Beim Still Life geht es nicht unbedingt nur um Technik
André Hönicke ist Fotodesigner aus Freiburg. Für ihn ist Still Life nicht unbedingt nur um Technik, sondern mehr die Auseinandersetzung mit Dingen, den jeweiligen Objekten und ihrer Funktion.
Worum geht es bei der Still Life-Fotografie?
André Hönicke Beim Still Life geht es nicht unbedingt nur um Technik, sondern um die Auseinandersetzung mit Dingen, den jeweiligen Objekten, mit ihre Funktion, Form, Material, Oberfläche, Farbe, Haptik. Der Bauhaus-Leitsatz „Form folgt Funktion” ist für mich auch bei der Fotografie anwendbar. Danach kommt die Idee oder das Konzept.
Photoshop: Portraits perfekt retuschieren
Photoshop-Künstlerin Andrea Weckner verrät uns ihre Tipps und Tricks zur Portrait-Retusch. Weitere Informationen und Workshops zur Portrait-Retusche finden Sie unter www.face2image.de
Wozu benötigt der Fotograf bei einem gelungenen Foto dann noch Retusche?
Andrea Weckner Die klassischen fotografischen Techniken können immer nur einen Teil der optimalen Darstellung eines Portraits abdecken. Natürliche Gegebenheiten, wie z. B. eine zu große Nase, vorübergehende Narben, zu kleine Augen und viele weitere Schönheitsfehler (welche die portraitierte Person ggf. sehr stören) können nur sehr bedingt durch Ausleuchtungen und echtes Make-Up ausgeglichen werden. Auch die Farbintensität der Augen, die Helligkeit der Zähne, oder eine Fehlstellung der Zähne lassen sich nicht ohne Weiteres durch Aufnahmetricks kaschieren. All diese Fehler sind jedoch in der digitalen Retusche gut zu beheben und können damit zur Vollendung eines Portraits entscheidend beitragen.
Cloud Computing: Rechnerkapazitäten und Speicherplatz zur Miete
Magnus Kalkuhl, Senior Virus-Analyst bei Kaspersky Lab.
Cloud-Computing ist in aller Munde. Meldung über verloren gegangene Daten verunsichern allerdings die Nutzer. Ist Cloud Computing sicher und sind diese Datenverluste an der Tagesordnung?
Magnus Kalkuhl Letztlich ist auch Web-Mail ein “In-the-Cloud”-Dienst und zumindest da gab es bisher noch keinen Super-GAU. Wer also bisher keine Probleme damit hatte, vielleicht auch sehr private Mails in der “Wolke” zu speichern, dürfte sich wohl recht schnell daran gewöhnen, auch andere Daten dem Netz anzuvertrauen.