Gerhard Klügl über die Erstellung von Adwords Anzeigentexten

gerhard-klügl Gerhard Klügl, Geschäftsführer der Internet-Werbeagentur iconaro

130 Zeichen verteilt auf vier Zeilen: SEM-Texte holen das Maximum aus der Devise „In der Kürze liegt die Würze“ heraus. Was gilt es dabei zu beachten, damit die Werbung ein Erfolg wird?

Gerhard Klügl Da der verfügbare Platz für eine die anvisierte Zielgruppe ansprechende Textanzeige sehr gering ist, sollte man versuchen unnötige “Füllwörter” möglichst zu vermeiden. Jedoch sollte man nicht den Fehler begehen, Anzeigen nur als Auflistung relevanter Suchbegriffe zu verstehen. Eine Anzeige sollte sich möglichst genau auf ein Thema / Service / Produkt fokussieren. Auch mit SEM Textanzeigen sollte man versuchen, das AIDA-Prinzip (wenn auch in etwas abgewandelter Form) zu berücksichten, also: Aufmerksamkeit erzeugen, Interesse wecken, wenn möglich eine Aufforderung zum “Klick” anbieten.

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Sven Gasser über die Kunst einer erfolgreichen Textanzeige

sven-gasser Sven Gasser ist ausgebildeter Informatiker und Mitinhaber der Delta Werbeagentur in Bochum. Er ist unter anderem für den Bereich Online-Marketing zuständig und entwickelt mit seinem Team zahlreiche Online-Werbe-Kampagnen für Kunden in ganz Deutschland.

130 Zeichen verteilt auf vier Zeilen: SEM-Texte holen das Maximum aus der Devise „In der Kürze liegt die Würze“ heraus. Was gilt es dabei zu beachten, damit die Werbung ein Erfolg wird?

Sven Gasser Zuallererst muss man zusehen, dass man sich von den restlichen Anzeigen abhebt. Eine besonders kreative oder provokante Überschrift ist da schon der erste Schritt. Außerdem werden die Schlüsselwörter generell fett angezeigt, was in einer Überschrift natürlich ein weiterer Blickfang ist. Direkt aufzufallen und mit seiner Anzeige Interesse zu wecken ist auch bitter nötig, da im Schnitt vom User nur 8-10 Anzeigen gelesen werden und sich die Zeitspanne der Aufmerksamkeit pro Anzeige häufig auf unter eine Sekunde beschränkt. Erst wenn man in dieser Sekunde dem User das Gefühl vermitteln kann die Lösung für sein Problem bereit zu halten, wird die restliche Formulierung der Anzeige entscheidend ob der vermeintliche Kunde tatsächlich Ihre Website aufruft. Also gliedert sich das konzipieren einer solchen Anzeige in mehren Schritten, die man dem Verhalten des Users bestmöglich angleichen muss. Nicht zu vergessen, dass die Anzeige möglichst auf die Hauptzielgruppe zugeschnitten sein sollte. Aber ich gebe zu, dass es sicher nicht einfach ist innerhalb von 130 Zeilen auf den Punkt zu kommen, wie ja schon die erste Antwort von mir eindrucksvoll zeigt.

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Tom Alby: Die Krise als Chance nutzen

tom-alby Tom Alby, Director Search uniquedigital GmbH

Viele Analysten sehen für 2009 auch eine Krise in der Werbewirtschaft. Betrifft das auch alle Bereiche des Online-Marketings?

Tom Alby Aus unserer Sicht besteht die berechtigte Hoffnung, dass die Krise als Katalysator für die Verschiebung der Budgets aus der Klassik hin zu Online Marketing wirkt. Der Anteil von Online Marketing an den Media Spendings in 2009 wird spürbar zunehmen. Dies gilt insbesondere für vertriebsnahe Onlineaktivitäten – das Performance-Marketing.

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Mario Grobholz: Die Krise als Chance nutzen

mario-grobholz Mario Grobholz, Gründer und Geschäftsführer myON-ID Media GmbH

Viele Analysten sehen für 2009 auch eine Krise in der Werbewirtschaft. Betrifft das auch alle Bereiche im Internet?

Mario Grobholz Es gibt sicherlich Bereiche, wie bspw. das Online Werbegeschäft in denen Auswirkungen der Krise direkt spürbar sein werden. Ich denke aber nicht, dass die gesamte Internetbranche negativ betroffen sein wird. Das Internet und die Intensität mit der das Internet genutzt wird wachsen noch immer. Hieraus ergibt sich aus meiner Sicht das Potential für gute Geschäftsmodelle in diesen Zeiten sogar stärker zu wachsen und die Möglichkeit sich gegen den Trend zu entwickeln.

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Dr. Angelika Kolb-Telieps: Die Krise als Chance nutzen

angelika-kolb-telieps Dr. Angelika Kolb-Telieps, Unternehmensberatung K-T Innovation

Viele Analysten sehen für 2009 auch eine Krise in der Werbewirtschaft. Betrifft das auch alle Bereiche des Online‐Marketings oder ist hier vielmehr die Krise als Chance zu begreifen?

Dr. Angelika Kolb-Telieps Wie die Marktforschungsfirma comScore Metrix am 16. Dezember 2008 berichtete, hat der prozentuale Anteil der Käufer, die ihre Geschäfte im Web erledigen, zugenommen. Der Grund sind einfachere und breitere Möglichkeiten, Preise zu vergleichen. Häufig werden sogar kostenlose Lieferungen angeboten. Das mag derzeit auch in Deutschland ein Vorteil für Online-Händler sein.

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Frank Bültge: Die Krise als Chance nutzen

frank-bueltge Frank Bueltge, ist Mitglied im Team von WordPress Deutschland, Blogger und Web-Entwickler von Inpsyde GmbH

Viele Analysten sehen für 2009 auch eine Krise in der Werbewirtschaft. Betrifft das auch alle Bereiche im Internet?

Frank Bültge Eine Krise ist auch immer eine Chance, ein Chance für diverse bisher untergeordnete Bereiche und eine Chance für Veränderungen. Aus meiner Sicht betrifft die Krise außerdem niemals alle Bereich der Werbewirtschaft. Gerade die Bereiche des Internet sind sehr vielfältig und mit der aktuellen Krise besinnen sich Unternehmen wieder auf alternative Möglichkeiten und suchen neue Möglichkeiten. In Zeiten von Überschuss nutzt man gern bekannt und ausgefahrene Pfade – die Krise ist aus meiner Sicht daher ein absolute Chance und sollte so auch von den Unternehmen gesehen werden. Gerade jetzt gehören Energie und Prüfungen in alternative Themen und neue Möglichkeiten, dies gilt auch für die Werbewirtschaft. Hinzu kommt, dass das Medium Internet immer mehr an Bedeutung gewinnt, selbst klassische Printmedien müssen dies einsehen, und daher steht in diesem Medium noch viel Potenzial offen und wartet auf die Entdeckung durch die unterschiedlichsten Bereiche der Unternehmenswirtschaft. Waren bisher vorrangig technikorientierte Unternehmen an Werbung im Netz interessiert, so ändert sich dass mehr und mehr und auch die klassischen Unternehmen, welche sich nur sehr unflexibel und langsam an neuen Trends und Möglichkeiten außerhalb ihrer Spezialisierung orientieren, sehen die Alternativen und Möglichkeiten die ihnen die Werbewirtschaft auch in Zeiten einer Krise bietet.

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Dr. Asif Masum: Die Krise als Chance nutzen

asif-masum Dr. Asif Masum, Partner, KRUPS CONSULTANTS GmbH

Viele Analysten sehen für 2009 auch eine Krise in der Werbewirtschaft. Betrifft das auch alle Bereiche des Online-Marketings oder ist hier vielmehr die Krise als Chance zu begreifen?

Dr. Asif Masum Das Online-Marketing wird ebenfalls betroffen sein – ob dies jedoch der richtige Ansatz zu sparen ist, bezweifel ich. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass gerade mit dem Online-Marketing eine stark zielgruppen-orientierte Werbung möglich ist. Die Frage, ob die Krise zur Chance wird, ist eine Frage wie in den Unternehmen die Aktivitäten zur Kundenbindung, Marktpositionierung und Innovationen genutzt werden. Hierfür ist das Online-Marketing ein wesentliches Element.

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Thorsten Vespermann: Die Krise als Chance nutzen

thorsten-vespermann Thorsten Vespermann, Director Corporate Communications, XING AG

Viele Analysten sehen für 2009 auch eine Krise in der Werbewirtschaft. Betrifft das auch alle Bereiche des Online-Marketings oder ist hier vielmehr die Krise als Chance zu begreifen?

Thorsten Vespermann Einer anhaltenden Finanzmarktkrise folgen zwangsläufig auch weitere Krisen in anderen Branchen. Die Medien und die Werbewirtschaft werden dies natürlich spüren. Laut aktueller Prognosen aus den USA werden Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen zu den größten Verlierern zählen. Werbebudgets für das Internet dürften sich allerdings nicht dramatisch nach unten bewegen und könnten sogar im Krisenjahr 2009 steigen.

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Rainer Schlegel zur Barrierefreiheit im Internet

rainer-schlegel Rainer Schlegel, Experte für Barrierefreiheit und Inhaber der Webdesign-Agentur 52eins

Worauf muss man beim Thema Web-Accessibility besonders achten?

Rainer Schlegel Webdesign soll sich am Nutzer orientieren. Man muss also zunächst bestimmen, wen man mit dem Webauftritt erreichen will. Ist es die große Allgemeinheit oder ein kleiner, ausgewählter Personenkreis eventueller Spezialisten? Danach richtet sich der Aufwand, den man für die Barrierefreiheit treiben sollte. Natürlich gibt es hier auch allgemeine Richtlinien, die für jeden Auftritt gelten: zum Beispiel vergrößerbare Schriften, alternative Informationen für alles, was kein Text ist, eine nachvollziehbare und bedienbare Navigation. Am besten beschäftigt man sich mit den existierenden Empfehlungen des W3C (World Wide Web Consortium), die aktuell als WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines) existieren. Derzeit wird hier auch an einer deutschen Übersetzung gearbeitet. In Deutschland findet man noch die für Bundeseinrichtungen gültige BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung), die in ihrer jetzigen Form leider der Entwicklung im Web hinterher hinkt. Wer sich mit den Grundlagen beschäftigen möchte, findet umfangreiche Informationen auf www.einfach-fuer-alle.de

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Peter Rozek zur Barrierefreiheit im Internet

peter-rozek“Kleider machen Leute – dieser Satz gilt auch für Ihren Internetauftritt und Ihre Corporate Identity”, sagt  Peter Rozek, Barrierefreiheit-Experte und Geschäftsführer von Webdesignbüro think green – neue Medien.

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