Banking mit Freunden

Matthias Kröner, Vorstandssprecher der Fidor Bank AG . Mit der Fidor Community Banking bietet die Bank Ihren Kunden ein zukunftsorientiertes Banking 2.0-Konzept.

Welche Rolle spielt für Ihr Geschäftsmodell der Aspekt des Social Commerce?

Matthias Kröner Eine ganz wesentliche Rolle! Die „Digitalisierung des Lebens“ zwingt alle Industrien sich bzgl. des eigenen Selbstverständnisses massiv Gedanken zu machen. Dies gilt inbesondere für die Finanzdienstleistungsindustrie, die in den letzten Jahren durch die mit-verursachte Finanzkrise stark an Vertrauen und Reputation eingebüßt hat. Bei der Fidor Bank beantworten wir diese Entwicklung durch die Integration der grundsätzlichen Wirkprinzipien des Web 2.0 in unsere strategische Ausrichtung und Strategie, in unsere Kultur, in unseren Auftritt, in unsere Kommunikation mit den Kunden. Das unterstreichen wir beispielsweise durch unseren auf der Startseite zu findenden Claim „Banking mit Freunden“. Den ganzen Beitrag lesen

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Gütesiegel im Facebook-Shop

Christian Langowski, Consultant bei Mücke, Sturm & Company GmbH

Was halten Sie generell von Gütesiegeln im Internet für Online-Shops?

Christian Langowski Aufgrund der Tatsache, dass viele Shop-Besucher ihren Einkauf abbrechen, wird deutlich, dass eine bestehende Unsicherheit seitens der Interessenten gegeben ist.

Gütesiegel haben neben einer nachweislichen Steigerung der Vertrauensbildung bei Kunden den Effekt, dass sie in vielen Bereichen die Umsätze positiv beeinflussen können. Durch die richtige Wahl und eine optimale Platzierung dieser, können so Umsatzpotentiale effektiv ausgeschöpft werden. Den ganzen Beitrag lesen

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Im E-Commerce ist es wichtig, dass die Risikoprüfung in Echtzeit abgewickelt wird

Christa Wagner, Executive Vice President Division Consumer Goods bei der Wirecard AG

Auf was müssen moderne Online-Shops in Punkto Risikomanagement achten, damit es nicht zu Zahlungsausfällen kommt?

Christa Wagner Risikomanagement ist heute mehr als nur eine Adress- oder Bonitätsprüfung. Um sich vor Zahlungsausfällen und Betrug zu schützen, ist eine ganzheitliche Betrachtung des Geschäftsmodells des Händlers notwendig, damit in der Folge die richtigen Maßnahmen ergriffen werden können. Risiken ergeben sich nicht nur aufgrund mangelnder Bonität der Kunden, sondern vor allem auch aus gezieltem Betrug, der über eine reine Bonitätsprüfung nicht zu erkennen ist.

Im E-Commerce ist es besonders wichtig, dass die Risikoprüfung in Echtzeit abgewickelt wird. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass der Kunde den Kaufvorgang abbricht und dadurch wertvolle Umsatzpotentiale durch den Händler nicht realisiert werden können. Durch die Realtime-Verarbeitung werden auch aufwendige Backofficekosten reduziert, wie sie z. B. noch vor einigen Jahren durch die damals übliche Batch-Verarbeitung verursacht wurden. Den ganzen Beitrag lesen

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Auf Facebook und Co. kann jedes Sortiment verkauft werden

Ulrich Hafenbradl, Gründer und Geschäftsführer von Trusted Shops

Halten Sie soziale Netzwerke für einen weiteren Markt für Gütesiegel?

Ulrich Hafenbradl Jeder Kanal, über den online Waren- oder Dienstleistungen verkauft werden, ist potenziell dazu geeignet, dass dort Shops von Trusted Shops geprüft und als sicher ausgezeichnet werden. Voraussetzung ist in jedem Fall, dass unsere über 100 Qualitätskriterien ausnahmslos erfüllt werden. Das trifft natürlich auch auf Social Networks zu. Allerdings steht die vertriebliche Nutzung der sozialen Netzwerke erst am Anfang. Einige Netzwerke, wie beispielsweise Facebook, werden für Shopbetreiber sicherlich interessanter als andere. Nicht zuletzt deshalb, weil Facebook das größte Social Network der Welt ist und somit den Händlern eine enorme Reichweite bietet. Spannend wird sein zu beobachten, in welchem Maße die vertrieblichen Aktivitäten in diesem sozialen Medium akzeptiert werden. Den ganzen Beitrag lesen

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Risikomanagement ist heute mehr als nur eine Adress- oder Bonitätsprüfung

Ingmar Böckmann, Referent IT/E-Commerce & Neue Medien ,Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V.

Wie hoch ist das Risiko für Zahlungsausfälle im Distanzhandel?

Ingmar Böckmann Laut den Ergebnissen einer gemeinsamen Studie des bvh mit der Creditreform Wirtschaftsforschung ist die Zahlungsmoral im deutschen B2B- Online- und Versandhandel als gut einzustufen. Im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Situation ist die Zahlungsausfallrate sogar geringer ausgeprägt. Den ganzen Beitrag lesen

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Facebook-Shop: Eine 1-zu-1-Kopie vom Onlineshop wäre ein Fehler

Christian Otto Grötsch, Social-Commerce-Experte, ist Gründer und Geschäftsführer der dotSource GmbH

Welche Vorteile haben im Bereich des Social Commerce Whitelabel-Lösungen (Fullfillment) für Online-Shops?

Christian Otto Grötsch Ein Vorteil bei Whitelabel-Lösungen ist das kurze „Time-To-Market“, Nachteile liegen natürlich darin, dass die spezifischen Besonderheiten eines Shops oft nicht zur Zufriedenheit abbildbar sind. Also je nachdem, wie stark man sich als Händler engagieren will, wählt man einfache, billige Lösungen (z.B. um sich erst einmal auszuprobieren) oder eine Standardsoftware wie SCOOBOX für ein klares Social-Commerce-Konzept. Den ganzen Beitrag lesen

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Selbst ein negatives Kundenfeedback kann ein Gewinn für den Shop-Betreiber sein

Tim Hahn, Mitgründer der netz98 new media GmbH, ist als Geschäftsführer für die Bereiche Sales und Marketing verantwortlich.

Immer mehr Online-Shops buhlen um Käufer im Internet. Welche Maßnahmen aus dem Social Commerce können Online-Shops dabei helfen, Kunden zu generieren und zu binden?

Tim Hahn Prinzipiell ermöglicht die Share-Funktion, also das Mitteilen und Empfehlen von Inhalten an andere Nutzer, die Generierung von Neukunden. Die Netzwerke Facebook und Twitter gewinnen dabei immer mehr an Bedeutung. Der Online-Shop Gourmondo beispielsweise nutzt sehr erfolgreich Twitter als Marketingtool. Gourmondo informiert seine Kunden über Neuheiten und spezielle Angebote, tritt aber auch aktiv mit anderen Twitter-Nutzern in Kontakt und kann so Neukunden gewinnen. Als Supporttool, mit dem Unternehmen über ihre Public Timeline Kunden schnell und direkt weiterhelfen können, dient es vor allem der Kundenbindung. Einen ähnlichen Nutzen bringen Facebook-Fanseiten, mit der Möglichkeit zu Umfragen, Gewinnspielen und ähnlichem liegt der Schwerpunkt hier etwas mehr auf Kundenbindung. Den ganzen Beitrag lesen

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Eine große Gefahr besteht im Missbrauch und der gesteuerten Beeinflussung der Bewertungs- und Empfehlungssysteme

Dr. Oliver Bohl, Partner & Geschäftsführer D/A/CH The Montecito Group S.A.S

Bitte geben Sie uns eine Checkliste über die größten Gefahren im Social Commerce und die entsprechenden Lösungen.

Dr. Oliver Bohl Eine große Gefahr besteht im Missbrauch und der gesteuerten Beeinflussung der Bewertungs- und Empfehlungssysteme.

Sollten Bewertungen von der Öffentlichkeit getätigt werden können?

Dr. Oliver Bohl Dies stellt zunächst eine massive Herausforderung dar und macht eine gezielte Kontrolle der Bewertungen notwendig. Geeignete Systeme steuern der Manipulation entgegen, indem z.B. ein Abgleich der IP-Adresse erfolgt, der zeitliche Verlauf berücksichtigt oder auf eine Normalverteilung in Bezug auf die verwendeten Browserversionen geachtet wird. Selbstverständlich ist auch damit keine absolute Sicherheit vor Manipulationsvorwürfen realisierbar, in der Regel werden nur amateurhafte Versuche abgewehrt. Doch selbst nach der Identifikation solcher Ansätze sollte darauf geachtet werden, dass Kommentare nicht einfach verschwinden sondern vielmehr durch gezielte Moderation als manipulativer Eingriff gekennzeichnet und transparent aus der Bewertung genommen werden. Fraglich ist, wie lange sich anonyme Kommentierungen und Bewertungen noch Beliebtheit erfreuen werden. Sowohl der intelligente Nutzer als auch rechtliche Bestrebungen in den USA wie auch in der EU stehen dem langfristig wohl im Weg. Den ganzen Beitrag lesen

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Wer sich dem Social Web öffnet muss dies konsequent und umfassend tun

Daniel Hoffmann , Social-Commerce-Experte und Blogger

Welche Chancen haben im Bereich des Social Commerce Whitelabel-Lösungen (Fullfillment) für Online-Shops?

Es ist immer eine Frage der gegebenen Konstellation. Amazon und P&G haben im letzten Jahr einige erfolgreiche Facebook-Stores über Amazon Webstore realisiert (z.B. Pampers und MaxFactor). Der vor kurzem gestartete Facebook Store von Unilevers „Dove“ ist das jüngste Best Practice Beispiel dieses Service. Mit Amazon bekommen Hersteller und Marken einen professionellen und vertrauenswürdigen Partner, der es ihnen ermöglicht direkt den Endkunden zu erreichen, ohne ein eigenes Shop- und Logistik-System aufbauen zu müssen. Neben Amazon gibt jedoch bereits eine Vielzahl kleinerer Anbieter verschiedenster Systeme und Withelabel-Lösungen für unterschiedliche Fulfillment-Stufen. Generell gilt: Man vertraut seine Kunden einem „Mittelsmann“ unter dem eigenen Label an, technische Probleme, Fehler in der Logistik oder Abrechnung fallen – gerade im Social Web – direkt auf das eigene Unternehmen zurück. Der Griff zur Whitelable-Lösung kann Gutes und Schlechtes mit sich bringen und sollte daher gut bedacht sein. Amazon kann hier durch seinen guten Namen punkten und wird es anderen Anbietern gerade im Logistik- und Payment-Bereich schwer machen sich zu behaupten. Den ganzen Beitrag lesen

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Social Commerce führt Kunden und Unternehmen wieder zusammen

Christian Ehl, CEO, Hillert und Co. Interactive und Mobile Marketing GmbH

Immer mehr Online-Shops buhlen um Käufer im Internet. Welche Maßnahmen aus dem Social Commerce können Online-Shop dabei helfen, Kunden zu generieren und zu binden?

Christian Ehl Wenn man diese Frage umdreht, ist man näher am Medium dran. Immer mehr Leute wollen Online einkaufen und suchen gute Angebote und außergewöhnliche Produkte. Und Sie erfahren täglich mehr darüber über Social Media. Der durchschnittliche Facebook Nutzer hat z.B. 130 Freunde und liest täglich was die so bewegt. Es wird häufig über Produkte und Angebote geredet und was diese auszeichnet und welche Erfahrungen man damit macht. So entdecken die Leute neue Möglichkeiten im Internet einzukaufen. Um erfolgreich zu sein, muss man heute ins Gespräch kommen. Den ganzen Beitrag lesen

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