Für meine Bedürfnisse kann ich mit sechs Spaces am besten arbeiten
Hendrik Tjarks betreibt seit März 2010 einen Apple Blog namens iAppleptiker’s Daily Dose. Der Blog richtet sich an Mac-, iPhone und iPad-User. Dabei geht es neben News und Gerüchten aber auch um Tests von Applikationen und Hardware.
Warum arbeiten Sie mit Hyperspaces auf dem Mac?
Hendrik Tjarks Die Applikation Hyperspaces bietet mir die Erweiterung der ohnehin schon genialen Funktion Spaces von Mac OS X. Leider beschränkt Apple bei Spaces die Anwender auf lediglich vier Spaces, die sich nicht weiter konfigurieren lassen. Hyperspaces ermöglicht es mir mehr Spaces anzulegen und jeden Space mit einem individuellen Wallpaper zu verzieren. Des Weiteren kann man jeden Space mit einem eigenen Namen versehen und diesen bei Bedarf auf dem Desktop anzeigen lassen (alle installierten Fonts). Für meine Bedürfnisse kann ich mit sechs Spaces am besten arbeiten. So habe ich meine “Bildschirme” themenorientiert angeordnet und kann frei mit allen Programmen arbeiten ohne den Überblick zu verlieren. Möchte ich aber schnell von einem Space zum anderen wechseln, kann ich dies per Tastenkombination oder Klick auf das Icon im Dock erledigen.
Wie genau verteilen Sie die Aufgaben auf den verschiedenen Spaces?
Hendrik Tjarks Wie bereits erwähnt arbeite ich mit sechs Spaces. Auf dem ersten Space befindet sich meine Schnittstelle ins Internet. Die Hauptapplikationen hier sind Mail, Safari und mein RSS Reader Gruml. Der zweite Space ist auf den Bereich Office ausgelegt. Der nächste Bildschirm umfasst als grobes Thema Getting Things Done (GTD), also meine Produktivund To Do Software. Hier liegen u.a. das Adressbuch, iCal und OmniFocus. Auf Space 4 tummeln sich die iLife Applikationen und iTunes. Der fünfte Space gehört dem Bereich des Instant Messagings und der Games, die ich auf meinem Mac spiele. Der letzte Space ist als “Free to use” deklariert. Dieser steht zur freien Verfügung und dient z. B. dem sichtbaren Ablegen von Dateien auf dem Desktop, da sich hier stets der Finder öffnet.
Warum macht die Aufteilung für Sie mehr Sinn, als das Arbeiten mit einem Bildschirm?
Hendrik Tjarks Auf Grund der relativ hohen Anzahl meiner stets geöffneten Applikationen fällt es schwierig nicht den Überblick zu verlieren. Spaces ist hier eine echte Erleichterung, da man seine Programme einfach auf weiteren Bildschirmen anzeigen lassen kann und so immer den Blick auf das Wesentliche hat. Hyperspaces ergänzt Spaces noch einmal um weitere wertvolle Funktionen und vor allen Dingen um noch mehr Spaces. Gerade auf dem 13-inch Display meines MacBooks ist es praktikabel mit mehreren Desktops zu arbeiten, da der Bildschirm sehr schnell sehr voll ist.
Welche Tools machen in Kombination mit den Hyperspaces noch Sinn?
Hendrik Tjarks Das beste Tool zur Ergänzung von Hyperspaces und Spaces bietet Mac OS X mit eigenen Bordmitteln. Das Zauberwort heißt Exposé. Mit dieser Applikation kann man die vier Ecken des Bildschirms aktiv machen. Ich habe Exposé so konfiguriert, dass ich z.B. beim Fahren mit dem Mauszeiger in die linke untere Ecke alle Fenster des aktuellen Spaces angezeigt bekomme und so blitzschnell die Anwendung wechseln kann, ohne diese erst minimieren oder schließen zu müssen. Ein weitere Vorteil ist auch, dass so minimierte Fenster angezeigt werden und mit einem Klick auf den Desktop gelangen.
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