Stockfotos für Bildagenturen
Robert Kneschke ist professioneller Fotoproduzent und Blogbetreiber aus Köln. Kneschke fotografiert hauptsächlich für Bildagenturen und hat sich auf People-Fotografie spezialisiert. In seinem Blog gibt er Tipps zum Geld verdienen mit Bildagenturen. Wir wollten wissen, was es bei der Stockfotografie zu beachten gilt, damit der Rubel rollt.
Worauf kommt es bei der Wahl einer passenden Bildagentur an? Was sind die Auswahlkriterien?
Robert Kneschke Eine gute Bildagentur zeichnet sich vor allem durch viele Verkäufe, guten Service und ein Angebot aus, was zu den eigenen Bildern passt. Wer nur Tieraufnahmen macht, ist bei einer Agentur, die sich auf Prominente spezialisiert hat, nicht gut aufgehoben. Wichtig ist auch, dass die Anforderungen der Agentur genau durchgelesen werden, um zu sehen, ob die Qualität und Quantität geliefert werden kann. Eine verlangen Exklusivität, andere erlauben nur Fotos bestimmter Kameras, usw. Um herauszufinden, ob eine Bildagentur überhaupt Kunden hat, helfen Beiträge in Fotografieforen und Blogs. Auch in meinem Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“ gebe ich immer wieder Tipps. Eine ausführliche Anleitung zum Finden der richtigen Bildagentur finden Sie hier.
Weitwinkelobjektiv im Einsatz
Weitwinkelobjektive sind ein heikles Thema, da sich schon kleine Fehler ziemlich groß im Bild zeigen. Mit etwas Erfahrung gelingen jedoch emotionale Bilder mit viel Dynamik. Was alles so mit einem Weitwinkelobjektiv möglich ist und wovon sollte man Finger lassen, hat uns Ralf Krause, Dortmunder ambitionierter Hobby-Fotograf und Betreiber der privaten Fototipp- und Hobbyseite verraten.
In welchen Aufnahmesituationen ist ein Weitwinkel- oder Superweitwinkelobjektiv einsetzbar?
Ralf Krause Generell beginnt das Einsatzgebiet eines Weitwinkelobjektives immer da, wo mehr auf´s Bild drauf soll, als das vorhandene (Nicht-Weitwinkel-) Objektiv erfassen kann. So finden Weitwinkelobjektive ihren Einsatz in großen Räumen, der Landschaftsfotografie und ganz allgemein in der Reportagefotografie (wegen der großen Schärfentiefe). Superweitwinkelobjektive gehen schon einen deutlichen Schritt weiter, werden zwar auch in der Naturfotografie eingesetzt, aber finden ihren Einsatz durch ihre speziellen Abbildungseigenschaften eher in der künstlerischen Fotografie.
Beim Still Life geht es nicht unbedingt nur um Technik
André Hönicke ist Fotodesigner aus Freiburg. Für ihn ist Still Life nicht unbedingt nur um Technik, sondern mehr die Auseinandersetzung mit Dingen, den jeweiligen Objekten und ihrer Funktion.
Worum geht es bei der Still Life-Fotografie?
André Hönicke Beim Still Life geht es nicht unbedingt nur um Technik, sondern um die Auseinandersetzung mit Dingen, den jeweiligen Objekten, mit ihre Funktion, Form, Material, Oberfläche, Farbe, Haptik. Der Bauhaus-Leitsatz „Form folgt Funktion” ist für mich auch bei der Fotografie anwendbar. Danach kommt die Idee oder das Konzept.
Photoshop: Portraits perfekt retuschieren
Photoshop-Künstlerin Andrea Weckner verrät uns ihre Tipps und Tricks zur Portrait-Retusch. Weitere Informationen und Workshops zur Portrait-Retusche finden Sie unter www.face2image.de
Wozu benötigt der Fotograf bei einem gelungenen Foto dann noch Retusche?
Andrea Weckner Die klassischen fotografischen Techniken können immer nur einen Teil der optimalen Darstellung eines Portraits abdecken. Natürliche Gegebenheiten, wie z. B. eine zu große Nase, vorübergehende Narben, zu kleine Augen und viele weitere Schönheitsfehler (welche die portraitierte Person ggf. sehr stören) können nur sehr bedingt durch Ausleuchtungen und echtes Make-Up ausgeglichen werden. Auch die Farbintensität der Augen, die Helligkeit der Zähne, oder eine Fehlstellung der Zähne lassen sich nicht ohne Weiteres durch Aufnahmetricks kaschieren. All diese Fehler sind jedoch in der digitalen Retusche gut zu beheben und können damit zur Vollendung eines Portraits entscheidend beitragen.
Fotografie: Wer Menschen fotografiert, der braucht eine Einwilligung
Aufgepasst mit den Bildrechten bei der Straßenfotografie. Jens O. Brelle ist Medienanwalt und betreibt seine eigene Kanzlei in Hamburg. Er hat uns aufgeklärt. Weitere Infos unter: www.art-lawyer.de
Was muss man beachten, wenn man die Menschen auf der Straße bzw. in der Öffentlichkeit fotografiert?
Jens O. Brelle Wenn man Menschen in der Öffentlichkeit fotografiert, braucht man für die Herstellung des Fotos grundsätzlich keine Genehmigung. Sollen die Fotos später auch veröffentlicht werden, dann ist für die Veröffentlichung eine Einwilligung des Abgebildeten erforderlich. Den ganzen Beitrag lesen
Plakatwerbung: Ein Plakat soll Emotionen beim Betrachter auslösen
Jana Wellmann ist Teamleiterin von Creative Services bei der Ströer Gruppe. Diese ist Spezialist für alle Werbeformen, die außer Haus zum Einsatz kommen – vom klassischen Plakat über Werbung auf Wartehallen und Transportmitteln bis hin zu digitalen Medien.
Es gibt heutzutage ca. 500 000 unterschiedliche Werbeträger. Warum hat denn die Plakatwerbung ein großes Potenzial?
Jana Wellmann Vergleicht man die Werbespendings in Deutschland im MediaMix mit anderen europäischen Industrienationen, hinkt Deutschland mit einem Plakat-Share von knapp 4 Prozent deutlich hinterher. In Ländern wie Frankreich oder England haben Out-of-Home-Medien eine doppelt so große Bedeutung. Auch Rahmenbedingungen wie fortschreitende Digitalisierung oder ständig zunehmende Mobilität in der Gesellschaft erhöhen mittelfristig die Zukunftschancen von Plakat. Für die anderen klassischen Medien wie TV stellen die mediale Parallelnutzung und die Fragmentierung der Zielgruppen eher eine Bedrohung dar. Den ganzen Beitrag lesen
Fotografenrepräsentanz: Momentan wird in der People-Fotografie wieder auf Emotionen gesetzt
Katinka Krieger ist Inhaberin einer Fotografenagentur in Hamburg. Wir wollten wissen, für welche Fotografen sich ein Repräsentant lohnt.
Wie würden Sie das Profil von Katinka Krieger Repräsentanz beschreiben?
Katinka Krieger Kurz und bündig: Unsere Wurzeln kommen „familienbelastet” aus der Fotografie und sind seit nun mehr 10 Jahren unaufhörlich gewachsen. Mittlerweile vertreten wir 14 nationale und internationale Fotografen und bieten weitere Services rund um die Fotoproduktion an. Ganz wichtig ist uns der nahe Kontakt zu unseren Fotografen, besonders der Aufbau unserer jungen Talente, um gemeinsam weiter zu wachsen. Know-how, Qualität statt Quantität und Professionalität sind für uns selbstverständlich, aber Liebe und Leidenschaft sind sicherlich in heutiger Zeit auch das, was uns ausmacht. Den ganzen Beitrag lesen
Photosynth: Die besten Synths beginnen mit den richtigen Fotos
Lori Grosland ist Technologie-Beraterin von Microsoft Deutschland. Uns hat die in Deutschland lebende Amerikanerin einige wichtige Tipps zu Photosynth verraten.
Mit dem Photosynth-Plug-In hat man jetzt die Chance, selbst ein 3D-Model aus eigenen Fotos zu erstellen. Wie viele Fotos sollte man zur Hand haben, um daraus ein räumliches Bild zu erzeugen?
Lori Grosland Für ein so genanntes Synth benötigen Sie zwischen 20 und 300 Fotos, je nachdem wie groß das Objekt oder der Ort ist. Die besten Synths werden aus vielen überlappenden Fotos aus verschiedenen Winkeln und von verschiedenen Positionen zusammengestellt. Wählen Sie zu Beginn ein einfaches Motiv, zum Beispiel ein Möbelstück oder ein Gemälde. Sie sollten innerhalb weniger Minuten ein gutes 10-Foto-Synth erstellen können, indem Sie die folgenden Ratschläge beherzigen. Anschließend können Sie ehrgeizigere Projekte angehen. Den ganzen Beitrag lesen
Stock-Fotos: Am besten verkaufen sich universell einsetzbare Motive
Martina Berg, Fotografin und Buchautorin. Weitere Infos unter: www.mb-fotos.de
Selbst als ambitionierter Hobby-Fotograf können Sie heute Ihre Bilder über Stockfoto-Agenturen im Internet vermarkten und so Ihre Leidenschaft zu barer Münze machen. Wie das geht und welche Fotos derzeit besonders hoch im Kurs stehen, haben wir Martina Berg, Fotografin und Buchautorin gefragt.
Wie sollte ein Fotograf nach einer für ihn passenden Agentur suchen? Worauf sollte man dabei achten?
Martina Berg Jeder Fotograf entwickelt im Laufe der Zeit bestimmte Motiv-Vorlieben und entwickelt seinen eigenen Stil. Sinnvoll ist es, sich eine Agentur zu suchen, die im Spezialgebiet des Fotografen Ihren Schwerpunkt hat. Fast alle Agenturen zeigen auf Ihrer Internet-Seite die Bestseller-Fotos und/oder die zuletzt verkauften Fotos. Schauen Sie sich als Fotograf diese Motive an und entscheiden Sie, ob Ihre Fotos zu dieser Agentur passen. Den ganzen Beitrag lesen
Selbstmarketing ist für viele Fotografen noch ein Fremdwort
Silke Güldner, Berater und Coach für Fotografen aus Hamburg. Mehr Infos unter: www.silkegueldner.de
Geld als Fotograf zu verdienen wird in Zeiten von Ministock-Plattformen, auf denen Fotos nur wenige Euros kosten, immer schwieriger. Wer jedoch als Fotograf Marketing in eigener Sache macht, der hat durchaus gute Chancen an begehrte Jobs zu gelangen. Wir haben Silke Güldner, Beraterin und Coach für Fotografen aus Hamburg um Tipps zur Eigenvermarktung gebeten.
Wie kann sich ein Fotograf/in selbst vermarkten, wenn er kommerziell arbeiten will?
Silke Güldner Selbstmarketing ist für viele Fotografen, die kommerziell arbeiten immer noch ein Fremdwort. Eher zufällig und oft impulsiv werden einzelne Maßnahmen unternommen um Aufmerksamkeit zu bekommen, bzw. „entdeckt” zu werden. Selbstmarketing zu betreiben heißt, sich zeigen, präsent sein, auf sich aufmerksam machen. Die Grundausstattung dazu ist ein überzeugendes Portfolio, eine entsprechende Webpräsenz, sowie ein Give away, eine Visitenkarte oder ein anderes geeignetes Mailing, auch elektronisch, im individuellen Corporate Design des Fotografen. Außerdem zählen die Disziplin und das Engagement, regelmäßig Kontakte zu knüpfen und zu pflegen zu den wichtigen Basics im Selbstmarketing. Den ganzen Beitrag lesen
