Fotografie: Wer Menschen fotografiert, der braucht eine Einwilligung

jens-brelle-rechtsanwaltAufgepasst mit den Bildrechten bei der Straßenfotografie. Jens O. Brelle ist Medienanwalt und betreibt seine eigene Kanzlei in Hamburg. Er hat uns aufgeklärt. Weitere Infos unter: www.art-lawyer.de

Was muss man beachten, wenn man die Menschen auf der Straße bzw. in der Öffentlichkeit fotografiert?

Jens O. Brelle Wenn man Menschen in der Öffentlichkeit fotografiert, braucht man für die Herstellung des Fotos grundsätzlich keine Genehmigung. Sollen die Fotos später auch veröffentlicht werden, dann ist für die Veröffentlichung eine Einwilligung des Abgebildeten erforderlich. Den ganzen Beitrag lesen

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Spionage-Tools: Im Zweifelsfall Betriebsrat

thilo-weichert Dr. Thilo Weichert ist Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) in Schleswig-Holstein. In seiner täglichen Praxis wird er immer wieder mit dem unerlaubten Überwachen und Ausspionieren konfrontiert. Im Interview erklärt er, wie sich insbesondere Arbeitnehmer hier richtig verhalten.

Viele Büroangestellte nutzen den Dienst-PC gelegentlich auch für die private E-Mail-Korrespondenz. Technisch ist es für den Chef natürlich ein leichtes, über den Firmenposteingang verschickte und empfangene E-Mails zu lesen – aber darf er das auch?

Dr. Thilo Weichert Das stichprobenhafte Mitlesen von vom Dienst-PC ein- oder abgehenden E-Mails ist zulässig, wenn die private Nutzung des PC untersagt ist. Wird die private Nutzung erkennbar geduldet oder gar ausdrücklich erlaubt, so ist ein Mitlesen absolut verboten. Daher empfehlen wir Arbeitgebern, die eine Privatnutzung erlauben wollen, hierfür extra einen nicht überwachten Account bereitzustellen. Den ganzen Beitrag lesen

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Online-Shopping: Ein Abmahnanwalt scannt in der Regel nur fünf Bereiche

thiemo-loof Thiemo Loof, Rechtsanwalt aus Hamm, spezialisiert sich auf, Markenrecht und gewerblicher Rechtsschutz.

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über Abmahnungen von Online-Händlern und rechtliche Probleme von Web-Seiten. Immer wieder werden Shop-Betreiber mit teuren Abmahnungen konfrontiert. Was muss man in jedem Fall vermeiden?

Thiemo Loof Der normale abmahnende Anwalt ‚scannt‘ in der Regel nur fünf Bereiche. Das ist zu allererst die Widerrufsbelehrung, dann das Impressum, dann die AGB, die Preisangaben und zuletzt sucht er, ob der Verbraucher über die technischen Schritte aufgeklärt wird, die zum Vertragsschluss führen. Auch das ist nämlich gesetzlich vorgeschrieben. Fehler in diesen Bereichen führen dann, wenn der Serienabmahner den Shop besucht, quasi automatisch zur Abmahnung. Den ganzen Beitrag lesen

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Plagiate: Ideen als solche sind nicht geschützt

christian-weiner-rechtsanwaltRechtsanwalt Christian Weiner, LL.M. (Medienrecht) ist vorwiegend auf dem Gebiet des Urheber- und Medienrechts tätig. Weitere Infos unter: www.ra-weiner.de

Wenn zwei über das gleiche Thema schreiben und zu den selben Schlüssen kommen, ist das noch kein Plagiat. Was ist ein Plagiat im juristischen Sinn?

Christian Weiner Ideen als solche sind nicht geschützt. Deswegen können zwei Autoren einen Artikel zu derselben Idee schreiben und zu denselben Ergebnissen kommen, ohne das hierbei juristische Probleme entstehen. Im juristischen Sinne wird der Begriff Plagiat dagegen oft im Zusammenhang mit dem Anbieten und Verkauf (billliger) gefälschter Waren verwendet, die vom Original kaum zu unterscheiden sind. Es handelt sich hierbei meist um Falsifikate bzw. Imitate von Uhren, Textilien, Software bekannter Hersteller. Aber auch Computerspiele, Film DVDs oder Musik CDs sind betroffen. Den ganzen Beitrag lesen

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