Dr. Markus Selders zum Webseitencheck
Wer geschäftlich erfolgreich sein will, benötigt heute einen professionellen Internet-Auftritt. Dr. Markus Selders, Geschäftsführer B&U Beraten und Umsetzen GmbH. Wir wollten von dem Fachmann wissen, welche Aspekte beim Webseiten-Check besonders wichtig sind und worauf es dabei wirklich ankommt.
Was sollte eine optimale Homepage unbedingt enthalten, damit Sie bei Google gefunden werden kann und der Code so sauber wie möglich ist?
Dr. Markus Selders Text. Der Text mit den relevanten Suchworten ist für Google von großer Bedeutung. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ – Leider gilt dieses Sprichwort nicht für Suchmaschinen. Sie können keine Bilder erkennen. Dennoch ist die Verwendung von Bildern sinnvoll und notwendig, um beim Besucher Emotionen zu erzeugen. Zu jedem Bild gehört dabei aber eine aussagekräftige Beschreibung in das Alt-Attribut. Damit meine ich nicht so etwas wie „Key Visual“ oder „Logo“ sondern etwas, das den Inhalt und die Aussage des einzelnen Bilds kurz und treffend beschreibt. Im vernünftigen Rahmen dürfen dabei natürlich auch thematisch passende Keywords verwendet werden.
Ossi Urchs zum IT-Trend Cloud Computing
Seit 1982 betreibt Ossi Urchs gemeinsam mit Sigi Höhle die F.F.T. MedienAgentur, die heute Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Web-Strategien unterstützt. Daneben verfasst er seit 1986 zahlreiche Beiträge in Fachbüchern und Zeitschriften zu Digitalen Medien, Interaktiver Kommunikation, Online-Marketing, E-Commerce, Web 2.0 und Social Networks. Der richtige Experte also, um mal zu Fragen, was es mit dem Cloud-Computing-Hype auf sich hat.
Cloud-Computing ist in aller Munde, doch kaum jemand wisse, was das sei, sagen Sie. Wie kommt das?
Ossi Urchs Zum einen, weil sich hinter dem eingängigen Begriff ein doch recht komplexer Sachverhalt verbirgt. Und zum anderen, weil das, was das Schlagwort verspricht, nämlich die ganze IT „einfach” in die „Wolke” namens Internet zu verlagern, so bestechend attraktiv klingt, dass sich kaum noch jemand der Mühe unterziehen will, auch zu verstehen, wie das funktionieren soll und kann. Das Ganze ist aber ein Phänomen, dass viele Hype-Begriffe und Schlagworte erleben, also nichts „cloud-spezifisches”.
Eigenes Haus in Google Earth
Google Earth bietet eine detailierte Darstellung der ganzen Welt. Wie wäre es, wenn auch Ihr Haus als dreidimensionales Objekt auf der weltweiten Karte vorhanden wäre? Mit dem Google-Tool Sketchup ist das kein Problem – vorausgesetzt Sie investieren etwas Zeit und gute Fotos. Arndt Felsberg ist 3D Modellierer und Geschäftsführer der Agentur VArchitektur. Felsberg ist einer der Gründer und zuständig für die Erstellung der virtuellen 3D-Welten die dann in Google Earth zu bewunder sind.
Welches Equipment ist nötig, um ein gutes Ergebnis zu erreichen?
Arndt Felsberg Wir arbeiten mit Digitalkameras der mittleren Preisklasse namhafter Hersteller. Nach wie vor sind die Sony Alpha 100 und die Canon EOS 400D die am häufig genutzten Modelle unserer Mitarbeiter, die robuste und zuverlässige Bauweise haben hier überzeugt.
Cloud Computing: Rechnerkapazitäten und Speicherplatz zur Miete
Magnus Kalkuhl, Senior Virus-Analyst bei Kaspersky Lab.
Cloud-Computing ist in aller Munde. Meldung über verloren gegangene Daten verunsichern allerdings die Nutzer. Ist Cloud Computing sicher und sind diese Datenverluste an der Tagesordnung?
Magnus Kalkuhl Letztlich ist auch Web-Mail ein “In-the-Cloud”-Dienst und zumindest da gab es bisher noch keinen Super-GAU. Wer also bisher keine Probleme damit hatte, vielleicht auch sehr private Mails in der “Wolke” zu speichern, dürfte sich wohl recht schnell daran gewöhnen, auch andere Daten dem Netz anzuvertrauen.
Wir wollen der Standard bei der Abrechnung mit den Krankenkassen werden
Interview mit Thomas Gazda, Geschäftsführer des Deutschen Medizinrechenzentrums (DMRZ). Das DMRZ bietet sonstigen Leistungserbringer eine unschlagbar günstige Methode an, direkt per Internet mit den Krankenkassen abzurechnen.
Wie kamen Sie auf die Idee ein Abrechnungs-System für Leistungserbringer zu entwickeln, das als reine Internet-Applikation funktioniert?
Thomas Gazda Durch unsere vielfältigen Kundenprojekte, beispielsweise mit Air Products Medical und der Deutschen Rheumaliga, besitzen wir Erfahrungen in der schwierigen Materie der elektronischen Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen. Aus unserem Softwaremodul zur Abrechnung mit den gesetzlichen Kassen haben wir in den letzten Jahren die klassische Abrechnungssoftware GMSE Medinvoice für sonstige Leistungserbringer entwickelt. Diese Software beinhaltet eine Excel-Schnittstelle für den Upload von Rechnungen aus anderen Applikationen. Wir stellten fest, dass GMSE Medinvoice von den Kunden gerade wegen dieser Schnittstelle eingesetzt wurde. Der Schritt, diese Schnittstelle online zur Verfügung zu stellen, war dann die logische Konsequenz. Neben der Schnittstelle bieten wir inzwischen auch die direkte Erfassung von Rechnungen im Internet an.
Geotargeting: Mehrwert für Nutzer
Steffen Trenkle ist Unitleiter Technologie bei der Kölner Agentur denkwerk und verantwortet das neu gegründete Kompetenzteam „Mobile” seit Mai 2008. Geotargeting ist auch für Ihn ein Thema. Mit uns hat er über die Vorteile, aber auch die Herausforderungen des Geotargeting gesprochen.
Wie präzise lässt sich der Aufenthaltsort eines Internetnutzers bestimmen?
Steffen Trenkle Durch Geotargeting wird IP-Adressen eine Lage zugeordnet. IP-Adressen können immer nur ihrem Besitzer zugewiesen werden, nicht ihrem Nutzer. In den meisten Fällen ist der Besitzer ein Internetprovider oder eine Firma und nur selten eine einzelne Person. Ein Nutzer sitzt beispielsweise in Köln mit T-Online als Provider, und somit bekommt er eine IP-Adresse aus Frankfurt zugewiesen. Er wird sehr wahrscheinlich Anzeigen sehen, die auf Frankfurt ausgerichtet sind. Die Aufenthaltsortbestimmung ist dieser Tage abhängig von genutzten Geotargeting-Systemen. Den ganzen Beitrag lesen
Webdesigner aus Leidenschaft
Maurice Kühlborn ist Webdesigner aus Leidenschaft, in seinem Portfolio finden sich bekannte Namen wie Spreadshirt, Imedo oder Cook for rent. Aus seiner Berufspraxis heraus gibt er im Interview einige Tipps, von denen angehende Webdesigner durchaus profitieren können:
Welches Knowhow sollte ein angehender Webdesigner mitbringen? Lässt sich dieses Knowhow auch per “Learning by Doing” erwerben?
Maurice Kühlborn Ich habe mir den größten Teil meines jetzigen Wissens autodidaktisch angeeignet. Eine Ausbildung oder ein Studium kann auch sinnvoll sein, reicht aber alleine nicht aus. Wichtigste Voraussetzung ist eine gewisse Leidenschaft und die Lust, sich mit dem Medium auseinanderzusetzen. Das notwendige technische Knowhow lernt man automatisch, wenn das Interesse da ist. Da die Internetbranche sich sehr schnell weiterentwickelt, sollte man neuem gegenüber aufgeschlossen und experimentierfreudig sein. Den ganzen Beitrag lesen