Zeitmanagement: Kreativität und neue Ideen sind unerlässlich

Harald Oberhofer, optivo Leiter Marketing

Marketer verwenden bis zu zwei Drittel ihrer Arbeitszeit für vermeidbare, operative Tätigkeiten und das “Klein-Klein” des Tagesgeschäftes. Zu den größten Zeiträuber zählen daher suchen nach Dateien sowie Korrekturen und Freigaben. Wie sollte man sich optimal organisieren?

Harald Oberhofer Routineaufgaben können im Marketing- und PR-Bereich viel Zeit in Anspruch nehmen — speziell wenn mehrere Kanäle gleichzeitig bedient werden. Nicht zuletzt deshalb sollte das Dokumentenmanagement sowie die Abstimmungsprozesse übersichtlich und zentral organisiert werden. Eine effektive Versionsverwaltung erachte ich hierbei als besonders wichtig. Zudem sollten die Projektbeteiligten einfach und schnell Zugriff auf alle relevanten Informationen erhalten. Den ganzen Beitrag lesen

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Zeitmanagement: Ohne ein ausgefeiltes Ablagesystem geht heute im Agenturalltag nichts mehr

Björn Köcher, Senior PR Berater JDB Media GmbH

Marketer verwenden bis zu zwei Drittel ihrer Arbeitszeit für vermeidbare, operative Tätigkeiten und das “Klein-Klein” des Tagesgeschäftes. Zu den größten Zeiträuber zählen daher suchen nach Dateien sowie Korrekturen und Freigaben. Wie sollte man sich optimal organisieren?

Björn Köcher So “kleinkariert” es auch klingen mag: Ohne ein ausgefeiltes Ablagesystem geht heute im Agenturalltag nichts mehr. Die Low-Cost-Variante sind einheitliche Dateibezeichnungen und Ordnersysteme für alle Projekte. Vergleichsweise teuer – aber mit vielen zusätzlichen Features ausgestattet – sind Redaktionssysteme wie Enterprise von Woodwing, in denen Korrekturen und Freigaben direkt abgelegt und für alle Parteien transparent sind. Den ganzen Beitrag lesen

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“Wir haben quasi eine Wissenswelt um das Buchhalterverzeichnis herum aufgebaut”

AGENDA vertreibt professionelle Software-Lösungen aus den Bereichen Rechnungs-, Personal- und Steuerwesen. Der Kundenstamm setzt sich vor allem aus selbstständigen Buchhaltern und Steuerberatern zusammen. Mit seinen BtoB-Produkten bewegt sich das Rosenheimer Unternehmen somit in einem Nischenmarkt. Die Zielgruppe mit neuen innovativen Ideen zu erreichen, ist eine große Herausforderung. Sebastian Theisen, Leiter Marketing-Management, erzählt wie AGENDA das Internet in seinen Marketing-Mix integriert.

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“eCommerce wird immer dezentraler”

Roland Fesenmayr, Geschäftsführer, Oxid eSales AG

Immer mehr Online-Shops buhlen um Käufer im Internet. Welche Maßnahmen aus dem Social Commerce können Online-Shop dabei helfen, Kunden zu generieren und zu binden?

Roland Fesenmayr eCommerce wird immer dezentraler. Neben den (Pflicht)Angeboten im eigenen Shop ist Facebook mittlerweile die mit Abstand wichtigste externe Plattform geworden. Eine tiefe Integration wird hier zunehmend Standard. Kunden haben auf der Plattform auf der sie sich ohnehin aufhalten und kommunizieren die Möglichkeit Marken zu erfahren sich mit anderen Kunden über Produkte und Services auszutauschen. Auch die Händler können und müssen direkt mit den Kunden interagieren und lernen ihr Angebot zu optimieren. Der führende Microblogging Dienst Twitter kann spannend sein um Erfahrungen zu sammeln, ist aber noch kein Massenmedium. Daneben gibt es natürlich anhängig von der Branche, wie z.B. im Bereich Fashion eine Menge an vertikalen Portalen und Plattformen die man zusätzlich bedienen kann. Derzeit liegt der Schwerpunkt meist noch auf dem Marketing-Aspekt, zukünftig immer mehr auf dezentralem Handel auf unterschiedlichsten Plattformen, außerhalb des eigenen Shops. Anbieter haben die Möglichkeit mit starker Einbeziehung ihrer Kunden völlig neue, individuelle Geschäftsmodelle mit Anleihen aus Shopping Clubs, die eine gewisse Exklusivität suggerieren oder Live Shopping, das Verknappung des Angebots vermittelt zu realisieren. Vor allem auch die Möglichkeiten von mobilen Plattformen auf Smartphone-Basis und auch die Vernetzung mit den Angeboten und Services des stationären Handels werden wesentliche neue Impulse bringen. Aus keinem dieser Szenarien ist das gemeinsame Shoppingerlebnis wegzudenken.

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“Social Commerce ist eigentlich kein Marketing-Konzept”

André Richter, Geschäftsführer der Mindbox GmbH

Was halten Sie persönlich vom Konzept des Social Commerce?

André Richter Social Commerce ist eigentlich kein Marketing-Konzept, sondern die Grundhaltung des Unternehmens gegenüber seinen Kunden. Wenn bei mir, sagen wir als Geschäftsführer einer Lebensmittelmarke, die Kunden an erster Stelle stehen, dann entsteht allein schon daraus alles Notwendige, um nah, authentisch und erfolgreich zu sein. Social Commerce ist die Rückkehr zum „Menscheln“ im Marketing. Die letzten 20 Jahre haben gezeigt, dass durch all die auf Prozessautomatisierungen und -optimierung spezialisierten Berater wie die Roland Bergers eine immer größere Distanzierung zwischen den Unternehmen/Produzenten und den Kunden/Konsumenten stattgefunden hat. Anschließend musste man dann mit vielen Millionen Euro Kampagnen durchführen, um wieder als Unternehmen sichtbar zu werden und seine Marke bekannt zu machen. Insofern ist Social Commerce eine virtuelle Rückkehr zur „Tante Emma“-Mentalität: nämlich als Unternehmen persönlich für seine Kunden da zu sein, sich für ihre Wünsche, Anregungen und auch Kritikpunkte zu interessieren. Ein schönes Beispiel dafür ist das Team der Kelterei Walthers und ihr bekannter Saftblog.

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Sami Sokkar zu Trends im Online-Marketing

samisokkar Sami Sokkar, Referent, Moderator, Coach bietet Seminare für Vertrieb, Marketing, Führung in der Rhein-Neckar-Region www.samisokkar.de

Was werden für Sie die Online-Marketing-Trends des Jahres 2010?

Sami Sokkar Zu den Trends des Jahres 2010 zählt gemäß einhelliger Expertenmeinung nach wie vor die Interaktion mit und zwischen den Konsumenten. So ist davon auszugehen, dass die aktive Beteiligung von Konsumenten am Markenbildungsprozess zukünftig die bewährten Kommunikationswege der klassischen Anzeigenwerbung ablösen wird. Unternehmen folglich zunehmend via Internet oder über mobile Endgeräte in den Dialog mit den Kunden treten. Zum Pflichtprogramm gehört (laut einer Studie der Rogator AG und Absolit-Consulting) neben Usability, SEO, E-Mail und Web-Controlling nun auch SEM (Search Engine Marketing – das Schalten von Suchwortanzeigen).

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Dr. Markus Selders zum Webseitencheck

markus-seldersWer geschäftlich erfolgreich sein will, benötigt heute einen professionellen Internet-Auftritt. Dr. Markus Selders, Geschäftsführer B&U Beraten und Umsetzen GmbH. Wir wollten von dem Fachmann wissen, welche Aspekte beim Webseiten-Check besonders wichtig sind und worauf es dabei wirklich ankommt.

Was sollte eine optimale Homepage unbedingt enthalten, damit Sie bei Google gefunden werden kann und der Code so sauber wie möglich ist?

Dr. Markus Selders Text. Der Text mit den relevanten Suchworten ist für Google von großer Bedeutung. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ – Leider gilt dieses Sprichwort nicht für Suchmaschinen. Sie können keine Bilder erkennen. Dennoch ist die Verwendung von Bildern sinnvoll und notwendig, um beim Besucher Emotionen zu erzeugen. Zu jedem Bild gehört dabei aber eine aussagekräftige Beschreibung in das Alt-Attribut. Damit meine ich nicht so etwas wie „Key Visual“ oder „Logo“ sondern etwas, das den Inhalt und die Aussage des einzelnen Bilds kurz und treffend beschreibt. Im vernünftigen Rahmen dürfen dabei natürlich auch thematisch passende Keywords verwendet werden.

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Henrik Steffen zum Xmas-Marketing

henrik-steffen-internetmarketing Henrik Steffen ist Geschäftsführer bei der top concepts Internetmarketing GmbH. Wir wollten von dem Fachmann wissen, wann es sich lohnt mit dem Weihnachtsmarketing zu beginnen und auf was es dabei ankommt.

Warum ist es jetzt (3 Monate vorher) schon wichtig mit den Vorbereitungen für Weihnachten anzufangen?

Henrik Steffen Jetzt schon? Wir haben bereits Ende Mai mit unseren Kunden erste Gespräche über Weihnachten verloren – August ist eigentlich fast schon zu spät!

Welche Marketing-Kampagnen empfehlen Sie für das Online-Geschäft als Basis für einen Internet-Handel?

Henrik Steffen Das variiert natürlich ganz stark von Shop zu Shop und von Budget zu Budget. Wir betreuen hauptsächlich kleine Online-Shops, denen wir in der Regel empfehlen, erstmal die Dinge auszuschöpfen die mit geringstmöglichem Invest, bestmögliche Conversion ermöglichen.
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David Eicher zu Mundpropaganda-Marketing

david-eicher-webguerillas-2David Eicher, Geschäftsführer der webguerillas, Agentur für alternative Werbeformen

Könnten Sie das “Phänomen” Mundpropaganda etwas genauer beschreiben – was führt zur guten/schlechten Mundpropaganda? Welche Vorgehensweisen (online/offline) werden bei diesem Verfahren erfolgreich umgesetzt?

David Eicher Mundpropaganda ist die älteste Marketing-Form der Welt. Schon immer empfehlen sich Menschen Gutes, sagen etwas weiter, in der Absicht sich mitzuteilen und zu zeigen, dass man einen Wissens- und Erkenntnisvorsprung hat, aber eben auch um anderen zu helfen. Das Empfehlen ist also zugleich die simpelste Form der Werbung für ein Produkt, denn sie setzt auf das Kommunikationsbedürfnis der Menschen, das in Zeiten von Web2.0 besonders viele Kanäle findet. Es ist aber auch die anspruchsvollste Marketing-Form. Und hier offenbart sich die Herausforderung. Nur objektiv sehr gute bis herausragende Produkte oder Dienstleistungen erhalten gute Mundpropaganda. Daran kann und darf ein noch so gut gemachtes WOM-Projekt nichts ändern. Denn Empfehlungsmarketing fußt auf ehrlicher, nicht beeinflusster Wahrnehmung des zu testenden Produkts oder Dienstes. Um dieses Produkt herum gilt es ein Projekt zu etablieren – und das ist unsere Aufgabe -, das die Teilnehmer (wir nennen sie Multiplikatoren) an das Produkt bindet, sie unterhaltend dazu animiert, sich mit dem Testgegenstand auseinander zu setzen und darüber zu kommunizieren.

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Maike Joana Kruse zu E-Mail-Marketing

maike-joana-kruse -newsmarketingMaike Joana Kruse ist Gründerin und Leiterin von Newsmarketing GmbH. Die Agentur führte Ende letzten Jahres eine umfangreiche Studie durch, welchen Einfluss der Versandzeitpunkt auf die Performance-Werte eines Mailings hat. Hier die die Tipps der Expertin.

Wann ist der ideale Versandzeitpunkt für einen Newsletter oder eine Aussendung mit besonders günstigen Produkten bei Online-Shops? Gibt’s da Unterschiede?

Maike Joana Kruse Es gibt auf jeden Fall Unterschiede, ob man einen b2b-Newsletter oder einen b2c-Newsletter versendet. Unsere Studie hat sich komplett auf b2c-Angebote, die die Freizeit betreffen, konzentriert. Dazu gehören Shopping-Angebote, Communitys etc. Also all das, womit sich ein Leser eher in der Freizeit als während seiner Bürozeit beschäftigt. In diesem Fall ist das Wochenende ab mittags ein idealer Versandzeitpunkt. Das hat zwei Hauptgründe: Den ganzen Beitrag lesen

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