Ein Shop muss nicht schön sein, er muss verkaufen

Thomas Karst, Geschäftsführer der Trusted Shops GmbH

Lohnt sich heute noch der Einstieg in den Online-Handel mit einem Online-Shop?

Thomas Karst Die Zeichen stehen so gut wie nie zuvor. Das Internet ist mittlerweile so selbstverständlich wie TV, Telefon oder das Handy. Zudem steigt der Anteil derjenigen, die im Internet einkaufen stetig weiter, da die nachfolgenden Generationen bereits mit dem Internet aufwachsen. Den ganzen Beitrag lesen

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Ein Einkauf im Onlineshop soll angenehm sein und in Erinnerung bleiben

Manfred Roettger, Staatl. gepr. Informatiker, Inhaber und Betreiber der Website: www.manfred-roettger.de

Lohnt sich heute noch der Einstieg in den Online-Handel mit einem Online-Shop?

Manfred Roettger Grundsätzlich ja. Es mag zwar etwas schwieriger geworden sein, in Hinsicht auf die doch mittlerweile anspruchsvolle Technik und deren Kosten. Ergo ist es ohne die erforderlichen Geldmittel nicht möglich sich in der Branche selbständig zu machen. Den ganzen Beitrag lesen

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Wenn Sie mit Ihrem Shop Geld verdienen möchten, kommen Sie um ein Gütesiegel kaum herum

Christiane Aumeier, Manager Marketing & PR bei VERIO

Welche Voraussetzungen sind wichtig, damit der eigene Online-Shop ein Erfolg wird?

Christiane Aumeier Wenn ein Shop-Besucher auf Anhieb findet, was er sucht, ist schon die halbe Miete gewonnen. Vorausgesetzt: der Besucher konnte den Shop finden. Jeder frische Shop-Besitzer muss ein wenig Handarbeit leisten, damit der eigene Shop ein Erfolg werden kann und dafür sorgen, dass die wichtigsten Suchmaschinen mit Infos gefüttert werden – sowohl über das schlichte Registrieren der eigenen Seiten bei den Suchmaschinen als auch über die berühmte Suchmaschinen-Optimierung, die sich in den verwendeten Texten, den beschreibenden META-Tags oder Keywords wiederfindet. Achten Sie darauf, einen Shopanbieter zu wählen, der eine Integration in Produktportale und ebay bietet. Den ganzen Beitrag lesen

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Social Commerce führt Kunden und Unternehmen wieder zusammen

Christian Ehl, CEO, Hillert und Co. Interactive und Mobile Marketing GmbH

Immer mehr Online-Shops buhlen um Käufer im Internet. Welche Maßnahmen aus dem Social Commerce können Online-Shop dabei helfen, Kunden zu generieren und zu binden?

Christian Ehl Wenn man diese Frage umdreht, ist man näher am Medium dran. Immer mehr Leute wollen Online einkaufen und suchen gute Angebote und außergewöhnliche Produkte. Und Sie erfahren täglich mehr darüber über Social Media. Der durchschnittliche Facebook Nutzer hat z.B. 130 Freunde und liest täglich was die so bewegt. Es wird häufig über Produkte und Angebote geredet und was diese auszeichnet und welche Erfahrungen man damit macht. So entdecken die Leute neue Möglichkeiten im Internet einzukaufen. Um erfolgreich zu sein, muss man heute ins Gespräch kommen. Den ganzen Beitrag lesen

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Konversionsrate steigern durch Remarketing

Olaf Kopp, Inhaber der Online Marketing Agentur SEM Deutschland, Social Media Marketing und Suchmaschinenmarketing Spezialist, Google Adwords Professional und Blogger.

Was versteht man unter Remarketing?

Olaf Kopp Remarketing ist eine von Google speziell für das Google Display Netzwerk entwickelte Online Werbeform, welche es ermöglicht User aufgrund des Verhaltens auf der eigenen Website bestimmten Zielgruppen zuzuordnen. Das Ganze geschieht über ein Cookie, das dem Besucher beim Aufruf einer bestimmten Website zugeteilt wird. Über dieses Cookie können den Usern in der jeweiligen Zielgruppe thematisch passenden Werbemittel eingeblendet werden. Außerhalb des Google Display Netzwerks wird diese Methode auch als Retargeting bezeichnet.

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„Es ist wichtiger in Menschen, statt in Webanalyse Tools zu investieren“

Timo Aden, ist Gründer und Geschäftsführer der Trakken Web Services GmbH, die Unternehmen in den Bereichen Web-Analyse und Conversion-Optimierung berät. Davor war er bei Google Produktverantwortlicher für Google Analytics in Deutschland, Österreich, Schweiz und Skandinavien.

Was sind die elementaren Daten, die mit Webanalyse erhoben werden sollten?

Timo Aden Diese Frage ist nur schwer pauschal zu beantworten, da jedes Business, jede Website individuelle Ziele verfolgt und daher unterschiedliche Daten und Kennzahlen von Wichtigkeit sind. Allerdings gibt es natürlich diverse Basisdaten die in jedem Web Analyse Tool vorhanden sein sollten. Dies beginnt bei Seitenzugriffen und Besuchen, geht über die Definition von Zielen und der Darstellung von Conversion Rates in Verknüpfung mit beispielsweise der Herkunft der Besucher bis zu der Messung von eCommerce Daten. Um die für das jeweilige Unternehmen relevanten Daten herauszufinden sollte sich zunächst unabhängig von irgendwelchen Web Analyse Tools Gedanken gemacht werden mit welchen Kennziffern ein Unternehmen gesteuert werden kann und welche Metriken den Erfolg des Geschäfts beeinflussen können.

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“Webanalyse ist ein wichtiger Teil des Online-Marketing, aber noch längst nicht alles”

Stefan Berger, Leiter der Omniture Business Unit bei Adobe in Deutschland

Was sind die elementaren Daten, die mit Webanalyse erhoben werden sollten?

Stefan Berger Das lässt sich nicht pauschal sagen, sondern das hängt von den Zielen des Kunden ab. Händler werden beispielsweise weniger an Clicks und Besuchern interessiert sein. Ihnen liegt es auch nicht alleine am Umsatz, sondern es steht der Gewinn im Mittelpunkt oder ¬– je nach Zeitpunkt – auch ein geräumtes Lager. Medienunternehmen wollen eher wissen, welche Inhalte die Besucher binden und tiefer in die Website leiten, da sich so die Werbeeinnahmen erhöhen lassen. Automobilhersteller wollen natürlich primär Zielgrößen wie Testfahrten oder Händleranfragen steigern, werten aber auch intensiv die Nutzung von Konfiguratoren aus, um populäre Kombinationen von Ausstattungen zu erkennen. Auch regionale Vorlieben bestimmter Besucher-Segmente zu erkennen, hilft unseren Kunden, ihre Ziele zu erreichen oder sogar zu übertreffen.

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“Investieren Sie zuerst in Know-how, dann in Tools”

Siegfried Stepke ist Geschäftsführer von e-dialog KG, einer auf Web-Analytics und Conversion-Optimierung spezialisierten Unternehmensberatung in Wien.

Für welches Webanalyse-Tool sollten sich beispielsweise Online-Shop-Anbieter entscheiden? Warum?

Siegfried Stepke Je nach Professionalisierungsgrad stellen Shop-Betreiber andere Ansprüche. Über weite Strecken kann ein gut konfiguriertes und genutztes Google Analytics schon viele Erfolge bringen. Sobald die Transaktions-Volumina und Marketing-Ausgaben einen gewissen Level erreicht haben, sind weitere Features nötig. Dazu gehörten etwa im Kampagnen-Bereich Multi-Touchpoint-Attribution (wenn ausgewertet werden soll, wie viele und welche Kampagnenkontakte für einen Verkauf tatsächlich nötig sind) oder detaillierte ROI-, CPO- und um Stornos bereinigte Analysen.

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“Webanalyse ist ohne Gehirnleistung sinnlos”

Ralf Haberich, General Manager DACH, comScore, Inc.

Was sind die elementaren Daten, die mit Webanalyse erhoben werden sollten?

Ralf Haberich Web Analyse muss Bestandteil der Unternehmensentscheidungen sein. Website-Ziele werden aus Unternehmenszielen abgeleitet und müssen hier aktive Einsichten sowie Optimierungspotenziale liefern können. Vor allem wichtig ist die Betrachtung von Key Performance Indikatoren, die als relevante und veränderbare Unternehmenskennzahlen das aktuelle und zukünftige Geschäftsverhalten beeinflussen sollen.

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„Die Webanalyse-Lösung sollte mit dem Business und den Anforderungen von morgen in Form von Volumen, Usern und Technologie wachsen können“

Justus Jung, Geschäftsführer der EXAConsult GmbH

Was sind die elementaren Daten, die mit Webanalyse erhoben werden sollten?

Justus Jung Wir von EXAConsult vertreten den Standpunkt, dass neben den Web und -Shopdaten (Besucher, Herkunft, Klickpfad, Warenkorb, Absatz und Umsatz) sehr wichtig sind. Daneben sollten aber unbedingt weitere ERP-Daten und Warenwirtschafts-+Kundendaten mit in die Analyse aufzunehmen. Nur so ist es möglich, tatsächliche Erfolge zu erkennen, denn dann sehen Sie einer Bestellung zuzuordnende Retouren. Sie sehen, welcher Werbepartner generiert welche Besucher/Kunden zu welchen Marketingkosten und mit welchem Erfolg bzw. Customer Lifetime Value ist zu rechnen.

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