Stephan Noller zu Behavioral Targeting

stephan-noller Stephan Noller, CEO von nugg.ad AG

Was ist Behavioural Targeting?

Stephan Noller Behavioral Targeting ist die Idee, Personen bestimmte Werbung abhängig von Ihrem Verhalten zu zeigen. Im Internet geht das besonders gut, da relativ leicht feststellbar ist, welche Seiten jemand vorher besucht hat.

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Manuel Kester zu Affiliate Marketing

manuel-kester Manuel Kester, Geschäftsführer belboon-adbutler GmbH

Welche Bedeutung hat Affiliate-Marketing heute im gesamten Marketing-Mix?

Manuel Kester Affiliate-Marketing ist aus dem heutigen Online-Marketing-Mix nicht mehr weg zu denken. Anders als bei klassischen Online-Media-Buchungen erreichen Unternehmungen durch ihr Angebot eines Partnerprogramms nahezu jeden Webseitenbetreiber (Publisher). Über die werbliche Präsenz ihrer Werbemittel und Firmennamen auf einer Vielzahl von Webseiten und Newslettern erreichen Unternehmen durch das Affiliate-Marketing einen signifikanten Grad an Omnipräsenz, der positiven Einfluss auf alle übrigen Online-Marketing-Maßnahmen nimmt. Für einige Branchen ist es sogar elementar, im Affiliate Marketing vertreten zu sein, möchten die Unternehmen online Abverkäufe fördern. Andernfalls werden diese bspw. auf wichtigen Vergleichs- und Themenseiten mangels Verdienstmodell für den Publisher gar nicht vertreten sein. Dies wäre ein klarer Nachteil gegenüber den Mitbewerbern.

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Mario Kohle zu Trends im Online-Marketing

mario-kohle Mario Kohle, Online-Marketing-Experte und Geschäftsführer Käuferportal GmbH

Was werden für Sie die Online-Marketing-Trends des Jahres 2010?

Mario Kohle Ich denke, dass der Kunde blinder für das Online Marketing wird. Man nehme die zunehmende Bannerblindheit. Die Folge: sinkende Klickraten auf Bannern setzen sich weiter fort. Wenn man zudem bedenkt, dass ca. 16% der Internet-User für ca. 85% der AdClicks zuständig sind, kann dies für ein Unternehmen kein effektives Instrument mehr sein. Das Online Marketing muss sich also immer wieder neu erfinden, um solchen Bewegungen entgegentreten zu können. Die Lösung dafür sehe ich im Performance-Ansatz: Dass heißt, wir werden im Online-Marketing immer mehr Transparenz zwischen Marketingaufwand und -ertrag sehen. Denn nur wer misst, kann sich stetig verbessern. Das Vorteil des Internets sind klare KPI´s und das Lifetime-ROMI (Return on Marketing Investment) wird im Controlling der Maßnahmen die Messlatte sein. Ein weiterer Trend, der auch in der nächsten Zeit nicht versiegen wird, ist „Mass Customization“, das erst durch das Internet für jedermann erschwinglich geworden ist.

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Michael Hoffmann zu Trends im Online-Marketing

michael-hoffmann Michael Hoffmann, Geschäftsführer der Full-Service-Agentur kajomi GmbH

Was sind für Sie die Online-Marketing-Trends des Jahres 2010?

Michael Hoffmann E-Mail-Marketing wird noch weiter an Bedeutung gewinnen, weil es wie kein anderes Instrument Leads per Knopfdruck liefert.

Ein weiterer Trend ist die ganzheitliche Betrachtung von Marketingaktivitäten. Marketing-Manager müssen künftig noch genauer hinschauen und die Interaktion zwischen den verschiedenen Online-Kanälen und, in einem zweiten Schritt, zwischen Online- und Offline-Kanälen messen. Eine Frage wäre beispielsweise: Was passiert mit meinem SEM-Etat, wenn ich TV- oder E-Mail-Werbung schalte?

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Jochen Urban zu Trends im Online-Marketing

jochen-urban Jochen Urban, Geschäftsführer der Vibrant Media GmbH

Was werden für Sie die Online-Marketing-Trends des Jahres 2010?

Jochen Urban Werbung wird 2010 zum tatsächlichen Mehrwert für den User. Das wird durch verschiedene Faktoren vorangetrieben. Zum einen wird die Relevanz der Werbung durch ein noch feineres, mehrstufiges Targeting deutlich verbessert. Dabei wird das kontextuelle Targeting einen Durchbruch erleben. Zum anderen durch interaktive, innovative Formate, die den User auffordern, spielerisch mit der Marke und der Werbe-Message zu interagieren wie Video-Werbung oder auch InText-Formate, die per Hyperlink weiterführende Information für den User bereitstellen.

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Sami Sokkar zu Trends im Online-Marketing

samisokkar Sami Sokkar, Referent, Moderator, Coach bietet Seminare für Vertrieb, Marketing, Führung in der Rhein-Neckar-Region www.samisokkar.de

Was werden für Sie die Online-Marketing-Trends des Jahres 2010?

Sami Sokkar Zu den Trends des Jahres 2010 zählt gemäß einhelliger Expertenmeinung nach wie vor die Interaktion mit und zwischen den Konsumenten. So ist davon auszugehen, dass die aktive Beteiligung von Konsumenten am Markenbildungsprozess zukünftig die bewährten Kommunikationswege der klassischen Anzeigenwerbung ablösen wird. Unternehmen folglich zunehmend via Internet oder über mobile Endgeräte in den Dialog mit den Kunden treten. Zum Pflichtprogramm gehört (laut einer Studie der Rogator AG und Absolit-Consulting) neben Usability, SEO, E-Mail und Web-Controlling nun auch SEM (Search Engine Marketing – das Schalten von Suchwortanzeigen).

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Dr. Alex von Frankenberg über neue Geschäftsideen im Internet

alex-frankenbergWorauf kommt es bei einer Gründung im Internet an, welche Ideen sind noch lohnenswert und wie kommen junge Gründer an Geld. Wir haben mit einem Fachmann gesprochen. Dr. Alex v. Frankenberg ist Geschäftsführer der High-Tech Gründerfonds Management GmbH, die Risikokapital in junge, chancenreiche Technologieunternehmen investiert.

Wie wahrscheinlich ist es heute eine „gute” Idee zu haben, mit der sich im Internet noch wirklich Geld verdienen lässt? Gibt es bestimmte Bereiche, die sich überhaupt nicht mehr lohnen, dort aktiv zu werden?

Alex v. Frankenberg Gute Ideen, die zu profitablen Geschäften führen, sind immer selten – unabhängig von der Branche. Das Internet entwickelt sich jedoch dynamischer als andere Bereiche. Das betrifft die Entwicklung neuer Technologien, die Nutzerakzeptanz wie auch neue Geschäftsmodelle, so dass wir hier sicher überdurchschnittliche Chancen haben, erfolgreich zu sein. Sehr skeptisch sind wir bei klassischen Community Ansätzen. Hier gibt es ein Überangebot, das zu einer sehr hohen Ausfallrate von Gründungen führen wird. Den ganzen Beitrag lesen

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Online-Shopping: Ein Abmahnanwalt scannt in der Regel nur fünf Bereiche

thiemo-loof Thiemo Loof, Rechtsanwalt aus Hamm, spezialisiert sich auf, Markenrecht und gewerblicher Rechtsschutz.

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über Abmahnungen von Online-Händlern und rechtliche Probleme von Web-Seiten. Immer wieder werden Shop-Betreiber mit teuren Abmahnungen konfrontiert. Was muss man in jedem Fall vermeiden?

Thiemo Loof Der normale abmahnende Anwalt ‚scannt‘ in der Regel nur fünf Bereiche. Das ist zu allererst die Widerrufsbelehrung, dann das Impressum, dann die AGB, die Preisangaben und zuletzt sucht er, ob der Verbraucher über die technischen Schritte aufgeklärt wird, die zum Vertragsschluss führen. Auch das ist nämlich gesetzlich vorgeschrieben. Fehler in diesen Bereichen führen dann, wenn der Serienabmahner den Shop besucht, quasi automatisch zur Abmahnung. Den ganzen Beitrag lesen

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